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Total-Absturz droht
17.05.2019 - 00:00 Uhr
Von Michael Ihringer

Wie konnte das nur passieren? Zur Winterpause schien so gut wie nichts dagegen zu sprechen, dass der TSV Loffenau seine erste Saison in der Landesliga zu einem guten Ende bringen würde. Der Aufsteiger hatte sich nach gewissen Akklimatisierungsschwierigkeiten relativ schnell auf die neuen Anforderungen eingestellt und lag vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs Mitte März auf einem einstelligen Tabellenplatz im gesicherten Mittelfeld und mit fünf Zählern Vorsprung vor Mitaufsteiger Würmersheim.





Nur zwei Monate später sieht die Situation ganz anders aus. Während Würmersheim Woche für Woche Boden gutmachte, baute der TSV im gleichen Maße ab, wartet noch immer auf den ersten Sieg in diesem Jahr und ist drei Spieltage vor Saisonende drauf und dran, alles zu verspielen. Vor dem vorletzten Heimspiel gegen Rot-Weiß Elchesheim schrillen die Alarmglocken. "Niemand ist gerne in so einer Situation, mit dem Rücken zur Wand", sagt der leidgeprüfte Trainer Patrick Ebner. "Ich kann nur immer wieder appellieren: Kämpfen, rennen, kratzen. Jeder Einzelne muss jetzt den Abstiegskampf annehmen."

Mittlerweile geht beim Aufsteiger auch der Blick zum punktgleichen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, dem nur durch das Torverhältnis schlechter platzierten SV Freistett, der zu Hause den SV Stadelhofen - der wiederum nur zwei Zähler Vorsprung vor Freistett und Loffenau hat - empfängt. Mit einem Heimsieg gegen Elchesheim und einer Freistetter Heimniederlage wäre das Saisonziel greifbar nahe, doch der aktuelle Trend verheißt wenig Positives, zumal die Rot-Weißen ein ganz anderes spielerisches Niveau haben als Ottenau, wo Ebners Schützlinge zuletzt wieder Federn ließen. Nun fehlen im Endspurt auch noch die rotgesperrten Lumpp und Büyülü. Ebner: "Ein Punkt bringt uns recht wenig. Von daher gehen wir in dieses Spiel, um zu gewinnen. Ich rechne damit, dass es bis zum letzten Spieltag im Abstiegskampf auf des Messers Schneide stehen wird."

Für Elchesheim hat sich die Vizemeisterschaft zwar erledigt, doch zwei Ziele hat Christian Hofmeier in seiner Debütsaison immer noch: Erstmals in der Landesliga-Vereinshistorie die 50-Punkte-Marke knacken und möglichst von Rang sechs zum Schluss auf Platz vier vorrücken, was unter dem Strich die beste Platzierung in dieser Spielklasse wäre. "Diese zwei Ziele haben wir tatsächlich auch ausgegeben, das sind zwei erstrebenswerte Marken. Von der Papierform sollten wir als klarer Favorit in dieses Spiel gehen, und wir peilen auch einen Sieg an. Der Kunstrasen sollte auch kein Nachteil für uns sein", sagt Hofmeier, der allerdings einen kämpferischen Gegner erwartet. "Die werden natürlich alles an Kampf und Willen reinwerfen, was sie noch haben. Sie werden um jeden Meter rennen."

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