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Zwei auf einen Streich
08.07.2019 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Es war ein bisschen Zwei auf einen Streich - soll heißen: Beim gestrigen Blitzturnier im Rahmen seines Trainingslagers in Österreich landete der Karlsruher SC gleich zwei Siege an einem Tag. Zunächst gewann der Zweitliga-Aufsteiger aus der Fächerstadt gegen den österreichischen Bundesligisten WSG Wattens Tirol mit 2:0, anschließend gab es sogar einen 3:0-Erfolg gegen den Erstligisten Werder Bremen.

Zuvor hatte Werder das Auftaktspiel gegen die WSG mit 1:0 für sich entschieden. Gespielt wurde jeweils zweimal 25 Minuten. Gegen die WSG trafen der Karlsruher Neuzugang Philipp Hofmann (1.) und Alexander Groiß (29.) für die Badener, in der Partie gegen die vorwiegend mit Spielern aus dem zweiten Glied bestückte Werder-Mannschaft sorgten Marvin Pourié (1. und 9.), sowie erneut Philipp Hofmann (18.) für die Tore der Blau-Weißen. Sportdirektor Oliver Kreuzer bezeichnete die Auftritte und das Abschneiden des KSC im Zeller Parkstadion entsprechend als "vollen Erfolg, den wir natürlich nicht zu hoch bewerten. Das hat jedoch Spaß gemacht, war in Ordnung und hat uns auch ein bisschen weitergebracht."

Bis auf die verletzten bzw. angeschlagenen Spieler Marco Djuricin, Marc Lorenz, Martin Röser und Manuel Stiefler setzte Cheftrainer Alois Schwartz alle Feldspieler ein - "in gemischter Zusammensetzung", wie Kreuzer sagte: "Junge und Ältere, Etablierte und Neuzugänge." So spielten gegen Wattens Gersbeck, Thiede, Gordon (26. Kobald), Pisot, Roßbach, Camoglu (38. Sané), Wanitzek (33. Choi), Fröde (26. Groiß), Möbius (26. Kother), Batmaz (33. Fink) und Hofmann (26. Pourié). Gegen Werder Bremen kamen anschließend Uphoff, Thiede, Gordon, Pisot (26. Kobald), Carlson, Camoglu (26. Möbius), Fröde (26. Groiß), Wanitzek (37. Hanek), Sané, Pourié (35. Kother) und Hofmann (26. Fink) zum Einsatz.

Gestern Abend, nach der Rückkehr ins Trainingsquartier in Waidring, stieß dann der sechste und dem Vernehmen nach auch letzte Neuzugang des KSC zur Mannschaft: Lukas Grozurek (27). Der gebürtige Wiener ist neben Mario Schragl, Christoph Kobald und Marco Djuricin nun schon der vierte Österreicher im aktuellen KSC-Kader und zunächst nur vom in der Alpenrepublik erstklassigen SK Sturm Graz ausgeliehen (wie berichteten). Die Leihgebühr sei "nicht der Rede wert", vermied Oliver Kreuzer, auf die Kosten angesprochen, konkrete Angaben. Sie bewegten sich, so der Sportdirektor, eher "im symbolischen Bereich." Allerdings sicherte sich der KSC eine Kaufoption für den Linksaußen, der in Graz bis 2021 unter Vertrag steht.

Bereits am Mittwoch kehren die Karlsruher wieder aus ihrem Tiroler Trainingslager nach Hause zurück. Am Samstag (ab 14 Uhr) findet dann im Wildparkstadion anlässlich des 125-jährigen KSC-Jubiläums ein weiteres Kurzturnier statt. Gegner dort sind Bundesligist Hertha BSC und Sturm Graz aus Österreich.

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