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Der Torgarant will bleiben
30.07.2019 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr



und Frank Ketterer

Manchmal kommt es einfach auf das richtige Timing an, jenes von Marvin Pourié ist in diesem Fall nicht schlecht. Am Sonntagnachmittag erzielte der Stürmer in seinem ersten Zweitligaspiel für den Karlsruher SC gegen den SV Wehen Wiesbaden sein erstes Zweitligator für die Badener, später am Abend, in der SWR-Fernsehsendung "Sport im Dritten", gab er bekannt, diesem ersten Treffer gerne noch möglichst viele weitere folgen lassen zu wollen.

Konkret ging es um die vorzeitige Verlängerung seines zum Saisonende auslaufenden Vertrages. Und so konkret wie am Sonntagabend ist der 28-Jährige zu diesem Thema bislang noch nicht geworden. "Wir sind eine bekloppte Truppe. Dass ich darin meine Heimat gefunden habe, finde ich enorm", sagte Pourié, der mit seiner Familie in Sinzheim wohnt, zum einen. Zum anderen gab er erstmals etwas detaillierteren Einblick in seine Zukunftsplanungen. In denen scheint der KSC durchaus auch weiterhin eine Rolle zu spielen. Die derzeit laufenden Verhandlungen über eine vorzeitige Vertragsverlängerung befinden sich laut Pourié jedenfalls auf einem guten Weg. "Wir waren uns mit Oliver Kreuzer innerhalb von fünf Minuten einig. Jetzt ist nur noch das Präsidium gefragt", gab der Angreifer bekannt.

Ganz selbstverständlich war das zum Ende der zurückliegenden Saison und auch in den Wochen danach nicht. Mit seinen 22 Toren war Pourié schließlich nicht nur die Aufstiegsversicherung der Karlsruher, sondern auch Drittliga-Torschützenkönig. Das weckt automatisch Begehrlichkeiten beim ein oder anderen Klub.

Unterschrift noch



diese Woche?

Beim nach wie vor klammen KSC war der Rest zuletzt nicht selten nur noch eine Frage des Geldes, als Beispiel hierfür dient nicht zuletzt Florent Muslija, der letzten August, während der bereits laufenden Drittligasaison, für zwei Millionen Euro nach Hannover verkauft wurde. Besser gesagt: Verkauft werden musste.

Nun scheinen die Chancen zumindest nicht gänzlich schlecht, dass KSC-Trainer Alois Schwartz dies in dieser Runde und im Fall Pourié erspart bleibt. Schließlich hat auch das Präsidium bereits zumindest verbal grünes Licht für eine Vertragsverlängerung gegeben, auch wenn Pourié den Verein in Zukunft etwas teurer kommen dürfte als bisher. "Wir haben das Gefühl, dass er sich sauwohl hier in Karlsruhe fühlt, und wir sind sehr zufrieden mit seinen Leistungen. Was so gut zusammenpasst, sollte man verlängern", sagte jedenfalls Klubboss Ingo Wellenreuther zur causa Pourié. Geht es nach Oliver Kreuzer, soll der Rest möglichst bald schon unter Dach und Fach gebracht werden. "Es wäre schön, wenn wir dies noch vor dem ersten Heimspiel hinkriegen würden", sagte der Sportdirektor gestern.

Dieses findet am Samstag (13 Uhre) gegen Dynamo Dresden statt. Die Sachsen verloren ihren Saisonauftakt am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg zu Hause mit 0:1 und reisen also bereits mit einer Packung Druck in den Wildpark. Vor allem Marvin Pourié sollten sie im Auge behalten. Nicht ausgeschlossen, dass der seine vorzeitige Vertragsverlängerung mit einem weiteren Törchen feiern möchte...

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