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Kerber gibt Becker einen Korb
Kerber gibt Becker einen Korb
01.08.2019 - 00:00 Uhr
Ihren Weg zu den US Open beginnt Angelique Kerber (Foto: Curtis/dpa) weit entfernt von der Normalität. Sich ohne Trainer auf das New Yorker Grand-Slam-Spektakel vorzubereiten , ist auch für sie nach mehr als 900 Profi-Matches in über einem Jahrzehnt eine spannende neue Herausforderung. Für ihre Entscheidung bei der Suche nach einem neuen Coach will sich die 31-Jährige Zeit nehmen, auf einen prominenten Namen setzt die ehemalige Nummer eins der Tennis-Welt nicht unbedingt. Ein Engagement von Boris Becker schließt sie aus.

"Ich glaube nicht, dass das meine Trainer-Lösung ist", sagte die Kielerin: "Es muss halt passen, egal welcher Name es ist. Wenn es ein Name ist, den man nicht kennt, es aber passt, dann ist es das, was ich suche."

Die Ungewissheit über den künftigen Coach wird sie auch begleiten, wenn sie ab Montag beim Hartplatz-Turnier in Toronto erstmals seit ihrem frühen Wimbledon-Aus wieder auf dem Tennisplatz gefordert ist. Ob Mann oder Frau, ob Deutscher oder nicht - das sei ihr egal, sagte die dreimalige Grand-Slam-Turniersiegerin und listete als Kriterien auf: "Er muss viel Erfahrung mitbringen, er muss die richtige Ansprache mitbringen, die Leidenschaft, das Commitment." Mit ihrem Manager Aljoscha Thron spricht sie verschiedene Namen durch.

Ein paar Wochen als Solistin seien unproblematisch, urteilte der frühere Tennisprofi Alexander Waske, an dessen Akademie Kerber einst aus einem schweren Tief fand, auf Anfrage: "Aber wenn sie weiterhin große Turniere gewinnen will, wird sie sich jemanden holen, der sie verstärkt. Ich glaube, dass sie sich jemanden suchen muss, der ihr eine Idee präsentiert, wie sie sich verbessern kann."

Kerber setzt eigentlich gern auf eine gewohnte Umgebung, eine Rückkehr zu ihren früheren Trainern Benjamin Ebrahimzadeh und Torben Beltz scheint allerdings dennoch ausgeschlossen. Nach jahrelanger Konstanz wird der neue Trainer nun schon der dritte in zwei Jahren sein. Auch das zeigt, wie unzufrieden Kerber mit den Ergebnissen der Zusammenarbeit mit Rainer Schüttler war. Nach Wimbledon war Schluss. (dpa)

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