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"Eins-plus"-Woche vergolden
02.08.2019 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Übersetzt man die Aussagen von Cheftrainer Alois Schwartz in eine Note, dann hat der Fußball-Zweitligist Karlsruher SC eine "Eins-plus"-Woche hinter sich. Denn "alles ist positiv gelaufen", blickte der KSC-Coach gestern zurück. Das Ergebnis (2:1) beim Punktspielauftakt in Wiesbaden am vergangenen Sonntag sei genauso positiv gewesen, wie die Art und Weise, mit der seine Schützlinge die ersten drei Punkte ihrem Konto gutgeschrieben haben. Auch die anschließende Trainingswoche sei positiv verlaufen, zumal Marvin Pourié seinen ursprünglich bis 2020 datierten Vertrag vorzeitig und bis 2022 verlängert habe.

Der Torschützenkönig und "Spieler der Saison" 2018/19 der Dritten Liga sah nach eigener Aussage keine Veranlassung, sich "nach etwas anderem umzusehen". Denn seine Familie und er sind im Badischen heimisch geworden. Und vom "Wohlfühlfaktor" einmal ganz abgesehen: "Hier wird etwas Großes entstehen", ist der Vater zweier kleiner Söhne sicher. Und damit meine er nicht nur das neue Wildparkstadion. "Wir können uns als Mannschaft noch steigern."

Das wird schon am morgigen Samstag (13 Uhr, Sky), im ersten Heimspiel der neuen Saison, gegen die SG Dynamo Dresden nötig sein. Denn sowohl Alois Schwartz, als auch Sportdirektor Oliver Kreuzer, dessen Sohn die Gäste als Kapitän ins Wildparkstadion führen wird, bezeichnen die Sachsen als "sehr spielstarke Mannschaft". Das sei bei der "unglücklichen" 0:1-Heimniederlage der Sportgemeinschaft Dynamo gegen Bundesligaabsteiger Nürnberg beim Punktspielauftakt am vergangenen Samstag zu sehen gewesen.

"Wir müssen geduldig sein", fordert Schwartz von seinen Schützlingen, "und", in Erinnerung an das späte (90.+3) Gegentor in Wiesbaden, "immer konzentriert bleiben." Von den KSC-Fans, gestern waren 12 000 der 13 700 Karten für die Karlsruher Zuschauer verkauft, erhofft sich der Trainer der Wildparkprofis erstens die für einen weiteren Sieg nötige Unterstützung, zweitens aber auch eine gewisse Nachsicht, wenn es mal nicht so läuft: "Es wird Phasen geben, in denen wir nicht viel den Ball haben."

Wenn der im Besitz der Gäste sei, müsse seine Mannschaft einerseits, so Schwartz, "richtig gut arbeiten, kompakt bleiben, das Spielfeld klein halten, damit wir uns gegenseitig helfen können", andererseits aber auch ihre eigenen Stärken ausspielen.

Personell kann der KSC-Coach bis auf Torhüter Sven Müller (nach Bandscheiben-OP) und Burak Camoglu (Muskelverletzung im Oberschenkel) aus dem Vollen schöpfen. Ob Martin Röser, der verletzungsbedingt große Teile der Saisonvorbereitung verpasste, zuletzt aber, so Schwartz, "gut aufgeholt hat", den Sprung ins 20-köpfige Aufgebot schafft, bleibt abzuwarten.

Ebenso offen blieb gestern noch die Frage, wer anstelle von Burak Camoglu (Foto: Deck/dpa) morgen in der KSC-Startelf aufläuft - Manuel Stiefler oder Lukas Grozurek? Vielleicht weder noch. "Eventuell ist auch eine kleine Systemänderung möglich", deutete Alois Schwartz an.

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