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Die Heimserie hält
23.09.2019 - 00:00 Uhr
Besser kann eine Premiere kaum laufen: Mit seinem Sieg beim Baden-Marathon in Karlsruhe, seinem ersten Lauf über diese Distanz, erfüllte Jannik Arbogast alle in ihn gesetzten Erwartungen - einschließlich der eigenen Ansprüche. Mit einer Zeit von zwei Stunden und knapp 29 Minuten blieb Arbogast hauchdünn unter jenen 2:30 Stunden, die er sich zu seiner Marathonpremiere selbst vorgenommen hatte. Doch nach dem Zieldurchlauf war dies nur noch ein Randaspekt.

"Am Ende habe ich mich nur noch gefreut, dass ich im Ziel eine Minute lang auf dem Boden liegen konnte." Ein breites Grinsen hatte auch Cheforganisator Fried-Jürgen Bachl im Gesicht. "Tolles Laufwetter, sensationelle Stimmung im Zielbereich, ich bin sehr zufrieden. Alles war Top heute." Dass der Favorit aus Karlsruhe die Erfolgsserie der heimischen Läufer fortsetzen würde, hatte sich früh abgezeichnet.

Arbogast lag schon zur Halbzeit deutlich vorn, nach 34 Kilometern betrug der Abstand zu Rang zwei über sieben Minuten. Bis dahin genoss er den Lauf, danach begann "sein Marathon". Die letzten Kilometer wurden zur Qual, doch letztlich war das egal. "Nach dieser kurzen Vorbereitung lief es sensationell für mich", kommentierte Arbogast. Nach einem Unfall, bei dem er sich das Handgelenk gebrochen hatte, war er praktisch aus dem Krankenhaus heraus in eine eher ungewöhnliche Vorbereitung eingestiegen, unter anderem mit zwei Wochen Urlaub in den Bergen. Höhentrainingslager könnte man das mit viel gutem Willen nennen, eine normale Vorbereitung sieht anders aus. Mit dem Sieg in Karlsruhe scheint der deutsche Meister im Zehn-Kilometer-Straßenlauf von 2018 nun aber auf den Geschmack gekommen zu sein.

Vorjahressieger Simon Stützel, der diesmal "nur" im Team-Marathon am Start war, verlebte einen eher entspannten Vormittag und freute sich, dass die von ihm gestartete Siegesserie der LG-Athleten fortgesetzt wurde. Gemeinsam mit Frederik Unewisse und den erst 13-jährigen Nachwuchstalenten Linus Schaller und Charline Demel kam Stützel auf Platz zwei bei den Teams und hofft nun auf eine gute Zeit beim Berlin-Marathon.

Zweiter beim Baden-Marathon wurde knapp sieben Minuten nach dem Sieger Robert Wilms aus Wenden, mit Jochen Binder (Karlsruhe) und Jens Santruschek (Bretten) verpassten auf Platz vier und fünf zwei weitere Lokalmatadoren den Sprung aufs Podest. Beste Frau war Gabriele Rocha in 3:01:30 Stunden, vor der Freiburgerin Ann-Kathrin Hellstern. Beste Athletin aus Karlsruhe war Jennifer Honnek auf Rang drei.

Den anvisierten "Heimsieg" auf der Halbmarathon-Strecke verpasst hat Jasper Püschel von der LG Region Karlsruhe, der sich in einer Zeit von 1:08:42 dem für Ludwigsburg startenden Yassin Osman knapp geschlagen geben musste. Mit fünf Läufern unter den Top 20 war die LG aber insgesamt gut vertreten. August Benedicto von den Mitternachtsläufern Bischweier beendete das Rennen auf dem guten 23. Platz der mehr als 4 200 Sportler. Bei den Frauen siegte über die halbe Distanz Isabel Leibfried aus Heilbronn, Sandra Kist-Boschetti aus Bühlertal kam auf den zwölften Platz. Insgesamt waren beim Halbmarathon 1 253 Frauen am Start. (win)

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