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Wer folgt den "großen Drei" ins Halbfinale?
Wer folgt den 'großen Drei' ins Halbfinale?
27.09.2019 - 00:00 Uhr
Der MSC Puma Kuppenheim, der MSC Ubstadt-Weiher und der MSC Taifun Mörsch stehen nach den klaren Hinspielerfolgen so gut wie sicher im Halbfinale der diesjährigen Motoball-Playoffs. Die drei Südligisten können also entspannt in die Rückspiele am kommenden Wochenende gehen. Spannend bleibt es nach dem knappen Hinspielerfolg des MSC Comet Durmersheim gegen Seelze eigentlich in nur noch einer Partie.

Schon morgen Abend ist der MSC Jarmen beim MSC Ubstadt-Weiher zu Gast. Das Hinspiel gewann der MSC Ubstadt-Weiher ziemlic h deutlich mit 6:2 in Mecklenburg-Vorpommern. Darum ist das Rückspiel für den Südzweiten eine angenehme Pflichtaufgabe. "Wir gehen das Rückspiel mit voller Konzentration und Siegeswillen an - wie bei jedem Spiel", so Ubstadt-Weihers Dennis Ring. Trotzdem schaut Ring auch schon auf das Halbfinale: "Der Gegner steht da ja noch nicht fest, aber auch da sind wir hoch motiviert, da das Finale im eigenen Stadion sein wird." Jarmen will sich aber in diesem Viertelfinal-Rückspiel noch einmal so teuer wie möglich verkaufen und eine starke Saison krönen. "Wir wissen, wie stark Ubstadt-Weiher vor allem auch zu Hause ist. Aber wir werden auf jeden Fall alles geben und ein gutes Spiel machen", verspricht Jarmens Robert Vaegler. Anpfiff in der Motoball-Arena in Ubstadt-Weiher ist um 18 Uhr.

Am Sonntagnachmittag um 15 Uhr empfängt der MSC Puma Kuppenheim den MSF Tornado Kierspe im Stadion an der Eichetstraße. Nach dem klaren 10:3-Sieg im Sauerland kann es der Südmeister im Rückspiel vor heimischen Pu-

blikum etwas ruhiger angehen. Gegen den Nordvierten wird der MSC Puma Kuppenheim aber nichts anbrennen lassen. Alles andere als ein klarer Sieg wäre eine große Überraschung. Zudem will der Südligist und Pokalsieger die Spannung vor dem Halbfinale weiter hochhalten. Das sieht auch Jannis Schmitt vom MSC Puma so: "Jedes Spiel geben wir über 100 Prozent, damit auch die Einstellung in den kommenden Spielen immer richtig ist. Kein Gegner darf unterschätzt werden."

Ebenfalls um 15 Uhr tritt der MSC Taifun Mörsch sein Rückspiel beim MSC Pattensen an. Nach dem 16:3-Kantersieg des amtierenden deutschen Meisters im Hinspiel, ist auch dieses Duell schon so gut wie entschieden. Trotzdem freut sich Pattensens Spielertrainer Tobias Hahnenberg auf die Partie am kommenden Sonntag: "Die Motivation fürs Rückspiel ist weiterhin da. Wir wussten alle, dass der Taifun einige Klassen besser ist als wir. Aber dass wir im letzten Viertel in Mörsch so stark nachgelassen haben, war schon bitter. Jetzt hoffen wir, dass es ein spannendes und faires Spiel wird, vielleicht ist ja die ein oder andere Überraschung noch drin."

Spannend wird das Rückspiel zwischen dem 1. MSC Seelze und dem MSC Comet Durmersheim. Nach dem 5:3-Hinspielerfolg geht der Südligist mit einem kleinen Polster in die Partie im Stadion am Kanal. Trotzdem muss der Altmeister gegen den Nordmeister alles in die Waagschale legen, um das Halbfinale zu erreichen. In Seelze ist man hoch motiviert. Im vergangenen Jahr scheiterte man noch an Durmersheim, nun will der Nordmeister aus Mecklenburg-Vorpommern endlich unter die letzten Vier einziehen. "Ich denke, wir haben in Durmersheim ein gutes Ergebnis erzielt. Jetzt heißt es, unseren Heimvorteil zu nutzen und effektiver zu spielen", gibt Seelzes Goalgetter Dovydas Zilius die Marschroute für den Showdown aus. Anpfiff ist am Sonntagnachmittag um 15 Uhr. (tm)

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