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Panthers bereits mit dem Rücken zur Wand
Panthers bereits mit dem Rücken zur Wand
12.10.2019 - 00:00 Uhr
Das Auftaktprogramm war happig und endete für die Panthers Gaggenau (2:4) ernüchternd: Zunächst sahen die Murgtäler bei der SG Muggensturm/Kuppenheim II kein Land, anschließend bezogen sie, zwar formverbessert, gegen die Reserve der SG Steinbach/Kappelwindeck eine unglückliche Niederlage. Morgen Abend geht es nun gegen die dritte Garnitur der Rebland-SG (0:4). Dann kann es für die Panthers nur heißen: Auswärtssieg.

"Nach dem schlechten Saisonstart stehen wir schon mit dem Rücken zur Wand", weiß Trainer Christian Kohlbecker , und schlussfolgert: "Wir dürfen uns keine weiteren Punktverluste leisten." Allerdings hat sich die personelle Situation bei den Gaggenauern weiter verschlechtert. Nun fällt auch noch Niclas Sänger mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus. "Jetzt müssen die Jungs aus der zweiten Reihe in die Bresche springen", fordert Kohlbecker - und dafür sorgen, dass die beiden Punkte bei den Panthers bleiben. "Der Gegner hat noch keine Pluspunkte auf der Habenseite - und so soll es auf jeden Fall auch nach dem Spiel sein", betont der Coach. Er ist überzeugt, dass seine Truppe trotz der personellen Probleme "stark genug sein sollte, mit einer schnellen und konsequenten Spielführung die SG zu beherrschen und mit einem klaren Sieg das Punktekonto auszugleichen".

Zuvor, um 17 Uhr, empfängt die SG Steinbach/Kappelwindeck II (2:0) nach ihrem erfolgreichen Saisoneinstieg am vergangenen Wochenende den TuS Memprechtshofen (2:4). Die Hausherren sind dabei favorisiert gegen die "graue Maus" der Liga. Der TuS ist seit jeher zu schwach für die Großen und zu gut für die Kleinen. Auch in dieser Saison gaben die "Römer" bislang dieses Bild ab: Niederlagen bei Tabellenführer HSG Hardt und der MuKu-Reserve steht ein klarer 29:18-Heimsieg zuletzt gegen die dritte Mannschaft von Steinbach/Kappelwindeck gegenüber. Gegen die zweite Mannschaft der SG hängen die Trauben nun wieder höher.

Heute steht außerdem der HSG Murg (2:0) nach dem letztwöchigen Warm-up gegen die Panthers-Reserve nun ein erster Gradmesser bevor: Der TuS Großweier (4:4) gilt als Aufstiegskandidat Nummer eins, obendrein ist der Landesliga-Absteiger seit Mitte September jede Woche im Einsatz und damit im Rhythmus. Allerdings verlief der Saisonauftakt für den TuS nicht ganz rund - zwei Niederlagen stehen bereits zu Buche. Jetzt sollen jedoch die ersten Auswärtspunkte her. Aber: Trainer Balasz Babicz ist die ganze Woche privat verhindert. Für ihn übernimmt der aktuell verletzte Kreisläufer Benjamin Lehmann die Verantwortung. Auch die sehr kleine und unangenehme Halle in Forbach könnte ein Faktor werden, heißt es aus dem TuS-Lager.

"Mit Großweier steht uns der erste Gegner mit dem Anspruch, oben mitzuspielen, ins Haus", freut sich HSG-Coach Magnus Unger auf das Duell. Um die Punkte zu behalten, müsse im Vergleich zum zurückliegenden Wochenende eine erhebliche Steigerung erfolgen. Denn, so Unger, wirklich überzeugen konnte man noch nicht. Gegen die harmlose Panthers-Reserve ließen seine Schützlinge mehr als 30 Gegentore zu. "Wenn wir gegen Großweier eine Chance haben wollen, müssen wir uns in dieser Beziehung deutlich steigern", meint Unger. (mabu)

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