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Ein Besuch in Hörden ist stets Pflicht
16.10.2019 - 00:00 Uhr
Von Peter Putzing

Nach etlichen Jahren der beruflichen Wanderschaft hat Marco Grimm wieder einen Arbeitgeber aus dem Badischen. Der Ex-Profi, der von Juli 1999 bis Mitte 2003 beim Karlsruher SC unter Vertrag stand und für die Badener 76 Spiele absolvierte, arbeitet seit einigen Wochen als Scout für den Zweitligisten. Der neue Job hat für den ehemaligen Defensivspieler, der in Baden-Baden geboren wurde und in Gaggenau-Hörden aufwuchs, viele gute Seiten. Eine ist: Grimm kommt wieder öfter ins heimische Murgtal. Eine andere: Der 47-Jährige war bis vor einigen Monaten Kotrainer beim Schweizer Zweitligisten FC Wil und seither ohne Engagement. Durch den Job beim KSC kann er im Profifußball weiterarbeiten.

Dort war er als Spieler erfolgreich. Der Abwehrspezialist spielte 33 Mal in der Bundesliga, 95 Mal in der zweiten Liga - für den FC Bayern München, VfB Stuttgart, Braunschweig und den KSC. In Österreich war er für den Bundesligisten Grazer AK unter Trainer Klaus Augenthaler erfolgreich. Zuvor spielte er in der Jugend für Hörden und Kuppenheim, ehe er beim VfB Gaggenau Oberligaluft schnupperte.

Die Verpflichtung beim KSC ist maßgeblich auf Trainer Alois Schwartz zurückzuführen. Der arbeitete mit Grimm einst beim 1. FC Kaiserslautern zusammen. Schwartz war Chefcoach des Talentteams der Pfälzer, Grimm sein Assistent. 2012 wechselte Schwartz dann nach Erfurt. Der Kontakt zwischen den beiden riss nie ab. "Ich kenne Alois als Mensch und als Trainer. Ich weiß, wie der denkt, was er will und ich schätze ihn sehr", sagt Grimm.

Deshalb musste er auch nicht lange nachdenken, als Schwartz nun bei ihm anfragte. "Wir waren uns schnell einig", erzählt Grimm, der seit 2003 in Braunschweig lebt und dort auch bleiben will. "Ich pendle zum Arbeitsplatz", sagt er. Sein Aufgabenbereich? "Ich decke den Norden Deutschlands ab und schaue zweite Mannschaften vm HSV, von Wolfsburg oder Werder Bremen an, um Talente zu beobachten. Da gibt es noch Spieler die Talent haben und auch noch bezahlbar sind", so Grimm. doch auch in der 2. Liga wird er unterwegs sein, beispielsweise in Kiel, auf St. Pauli oder in Osnabrück. "Dort bin ich dann, um KSC Gegner zu beobachten und Alois mit Fakten zu diesen Teams helfen zu können", sagt Grimm.

"In der Auswahl, welche Teams ich analysiere, bin ich in enger Abstimmung mit Co-Trainer Christian Eichner, der auch die Videoanalyse beim KSC macht. In Sachen Spielerbeob achtung arbeite ich eng mit Chefscout Lothar Strehlau zusammen. Da geht alles unter dem Motto: Vier oder sechs Augen sehen mehr als zwei", erklärt Grimm, der Eichner noch aus seiner Zeit als Profi im Wildpark kennt. Damals durfte der junge Eichner, Amateur bei bei den Badenern, hin und wieder bei den Profis mittrainieren, als Grimm Spielführer des Profiteams war.

Im Wildpark wird Marco Grimm nicht so oft sein. "Wenn der KSC spielt, bin ich meist in einem anderen Stadion", sagt er. Doch wenn er hin und wieder mal einen Termin im Wildpark hat, ist er selbstverständlich, auch seinen Eltern in Hörden einen Besuch abstatten.

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