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Das Warten auf den ersten Punkt geht weiter
Das Warten auf den ersten Punkt geht weiter
24.10.2019 - 00:00 Uhr
+Von Winfried Heck

Die Volleyball Bisons Bühl warten in der Volleyball-Bundesliga weiter auf den ersten Punktgewinn. Zwar gelang der Mannschaft von Trainer Johan Verstappen beim 1:3 (18:25, 18:25, 26:25, 22:25) auch im dritten Spiel ein Satzgewinn gegen einen klar favorisierten Gegner, letztlich erwiesen sich die United Volleys aus Frankfurt aber als zu hohe Hürde. Frankfurt bestimmte in der heimischen Fraport-Arena über fast das gesamte Spiel hinweg das Geschehen, lediglich im dritten und vierten Satz gelang es den Bisons, dank spektakulärer Aufholjagden für Spannung zu sorgen.

Es dürfte vor allem der dritte Satz sein, den Verstappen seinen Jungs als Motivationshilfe zeigen wird. Nachdem in den ersten beiden Durchgängen die Gastgeber es immer wieder schafften, mit ihren druckvollen Aufschlägen Bühls Annahmeriegel in Verlegenheit zu bringen und auch der dritte Satz beim Stand von 15:22 schon verloren schien, drehten die Bisons mächtig auf. Die Aufschläge, insbesondere jene von Anton Qafarena, fanden nun häufiger die Frankfurter Problemzonen. Mit zunächst drei und später sogar sechs Punkten in Folge, wobei auch noch vier Matchbälle des Gegners abgewehrt wurden, konnte der dritte Satz nach 32 Spielminuten doch noch gewonnen werden.

Allerdings gelang es den Bisons dann aber nicht, den Schwung in den vierten Satz mitzunehmen. Wieder waren es mehrere Punkteserien, die Frankfurt deutlich in Front brachten. Beim Stand von 14:6 für die Hessen war der Satz praktisch schon entschieden. Doch trotz des klaren Rückstands gaben die Bisons nicht auf, starteten erneut eine Aufholjagd. Verstappen hatte kurz zuvor wie schon im dritten Satz Corbin Balster für Lukas Demar gebracht und zudem per Doppelwechsel Mario Schmidgall für Qafarena und Edvinas Vaskelis für Stefan Thiel auf das Feld beordert. Erneut sorgte diese taktische Umstellung für neuen Schwung im Bühler Angriffsspiel. Schmidgall und Vaskelis sorgten mit guten Aufschlägen dafür, dass Bühl den Rückstand bis auf 22:23 zu verkürzen. Frankfurts Trainer Stelio DeRocco brauchte zwar zwei Auszeiten, um sein Team wieder neu zu sortieren, doch letztlich behielt Frankfurt die Nerven und machte nach knapp zwei Stunden Spielzeit den Sack zu.

"Wenn man gegen eine Mannschaft wie Frankfurt seine Chancen nicht nutzt, dann wird man eben bestraft", haderte Bühls Trainer Verstappen vor allem mit der fehlenden Effektivität seiner Mannen am Netz. "Es gab genug Gelegenheiten, wo wir die Bälle einfach tot machen müssen." Dass Spielführer Alpar Szabo mit Knieproblemen passen musste, passte da gut ins Bild, wollte Verstappen als Ausrede aber nicht gelten lassen. Zumal es vor allem auch die Nachlässigkeiten in der Feldabwehr waren, die Bühl ins Hintertreffen geraten ließen. "Die ersten beiden Sätze haben wir sicher nicht gut gespielt, das war Frankfurt klar besser. Taktisch war es okay, aber am Ende zählt vor allem die Effektivität."

Bereits am Samstag geht es weiter für die Bisons, ab 20 Uhr sind die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen zu Gast in der Großsporthalle. Die Mannschaft von Trainer Mirko Culic hat gestern Abend mit einem 3:1-Sieg gegen Aufsteiger Eltman die ersten Punkte eingefahren und wird mit entsprechend breiter Brust ins Spiel gehen.

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