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Gordon: "Laden
11.11.2019 - 00:00 Uhr
Von Hans Falsehr

Wenn der Karlsruher SC heute Abend (20.30 Uhr) gegen den FC Erzgebirge Aue den 13. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga abschließt, sind aufseiten der Gastgeber noch acht Spieler dabei, die im Mai 2018 in den Relegationsspielen zwischen der dritten und der zweiten Liga an den "Veilchen" gescheitert sind. Nach einem torlosen Unentschieden in ihrem Heimspiel zogen die Wildparkprofis damals im Rückspiel mit 1:3 den Kürzeren und mussten eine weitere Runde in der Drittklassigkeit drehen. Das letzte Aufeinandertreffen war im Vorfeld der heutigen Partie aber "überhaupt kein Thema mehr", sagt KSC-Kapitän und Innenverteidiger David Pisot. "Das ist einfach zu weit weg."

Im ersten Punktspiel zwischen dem KSC und Aue seit der Saison 2016/17 geht es also nur um die drei Zähler. "Wir sind gut drauf", lässt Pisot keine Zweifel am Ziel der Blau-Weißen aufkommen, "und wollen gewinnen." Ihr letzter Ligasieg liegt aber knapp zwei Monate zurück. Dem 1:0-Erfolg im Nachbarschaftsduell mit dem SV Sandhausen am 13. September folgten sechs (!) Unentschieden.

Um den angestrebten Sieg realisieren zu können "müssen wir entschlossen auftreten", fordert der KSC-Kapitän von sich und seinen Mitspielern. "Die Einstellung muss stimmen, die Körpersprache. Wir müssen sofort unsere Fans und Zuschauer mitnehmen." Die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Abend formuliert Pisots Partner in der Karlsruher Innenverteidigung, Daniel Gordon, folgendermaßen: "Wir müssen den Laden dicht halten." Soll heißen: Hinten muss die Null stehen. Das aber ist den Wildparkprofis in zwölf Punktspielen erst einmal gelungen - gegen Sandhausen. Deshalb, und angesichts von 23 Gegentoren (drittschlechteste Abwehr), ist Alois Schwartz klar: "Wir müssen besser verteidigen."

Wie und ob sich diese Forderung personell und taktisch in Änderungen gegenüber dem 2:2 beim FC St. Pauli niederschlägt, bleibt abzuwarten. Denn der KSC-Coach hat seine Schützlinge schon in verschiedenen Grundordnungen auflaufen lassen. Ein 4-3-2-1-System - wie zum Beispiel beim 1:0-Erfolg in der zweiten Runde des DFB-Pokals in Darmstadt - wäre eine Möglichkeit.

Aber auch die Gäste wollen dieses Spiel gewinnen - zumindest hört sich dies in den Statements auf ihrer Homepage so an. Vor allem die früheren KSC-Profis, Trainer Dirk Schuster (1991 - 1997), Dimitrij Nazarov (2013 - 2016) und Dennis Kempe (2011 - 2017), lassen keinen Zweifel daran, was ihnen vorschwebt: ein Auswärtssieg. Schuster fordert von seiner Mannschaft zum Beispiel einen "kühlen Kopf" und eine "gesunde Körpersprache". Sie soll den KSC vor Aufgaben stellen, für die es schwierig wird, Lösungen zu finden. Nazarov "brennt", nach eigenen Worten, "einfach auf diese Partie" und möchte "mit einem guten Gefühl" in die anschließende Länderspielpause. Und Kempe schließlich ist "felsenfest davon überzeugt, dass wir das Ding rocken werden" - also auf der Baustelle Wildparkstadion gewinnen.

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