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Brisantes Duell für die Rhinos
Brisantes Duell für die Rhinos
10.01.2020 - 00:00 Uhr
Eine harte Nuss gilt es heute für die Eishockeycracks des Regionalligisten ESC Hügelsheim zu knacken. Um 19.15 Uhr fällt der Puck in Bietigheim-Bissingen. Sportvorstand Pascal Winkel ist alles andere als begeistert ob der frühen Anspielzeit: "Zuerst wollte Bietigheim am Sonntagmorgen spielen. Als wir dies ablehnten, setzten sie kurzerhand die Paarung auf 19.15 Uhr am Freitagabend. An einem Freitag gab es noch nie solch eine frühe Anspielzeit, allerdings gibt es auch keine entsprechende Regelung in der Durchführungsbestimmung." Dies will Winkel auf der nächsten Ligentagung ändern. "Wir sind keine Profis. Bei der derzeitigen Verkehrslage darf freitags einfach nicht vor 20 Uhr angepfiffen werden."

Das ohnehin brisante Duell zwischen den beiden Teams dürfte dadurch zusätzlich angeheizt werden. Zusätzlich werden die Gastgeber heiß auf die Revanche für die 3:4-Niederlage Mitte November am Airpark sein. 3:3 stand es bis 40 Sekunden vor dem Ende, ehe Martin Vachal einen Zuckerpass auf Daniel Steinke spielte und der die Fans in Ekstase versetzte. Zuvor war es eine ausgeglichene und hart umkämpfte Partie. Diese wird auch heute erwartet.

Mit dem Heimsieg über den EHC Zweibrücken im Rücken reisen die Rhinos mit frischem Wind in den Segeln ins Ellental. Da die Ergebnisse des letzten Spieltags sehr positiv für die Nashörner waren, rückte die obere Tabellenhälfte noch enger zusammen. Bietigheim, Mannheim und Heilbronn lauten die nächsten drei Gegner - drei Schlüsselpartien für den ESC. Bietigheim rangiert derzeit vier Punkte hinter dem vierten Platz. Davor stehen die Eisbären Heilbronn einen Zähler vor den Rhinos. Das Schlusslicht Mannheim hat die Rhinos mit dem bislang einzigen Sieg bereits auf die Schippe genommen. Zwar ist zu hoffen, dass sich der Ausrutscher nicht wiederholt, dennoch werden die Maddogs nächste Woche entsprechend motiviert ins Spargeldorf kommen.

"Wir müssen von Spiel zu Spiel denken. Der Fokus liegt voll auf Bietigheim", hält Trainer Richard Drewniak nichts von Ergebnisspekulationen. Rechnen kann er dafür wieder mit Andy Mauderer, der seine Schulterverletzung von vor Weihnachten überstanden hat. Abwehrrecke Michael Kick ist ebenfalls wieder an Bord. Hoffnung macht auch die aufgefrischte Spielfreude von Graham Brulotte. Dem Kanadier tat der Weihnachtsurlaub zuhause sichtlich gut. Mit drei Toren und zwei mustergültigen Vorlagen trug er maßgeblich zum Heimsieg über die Hor-

nets bei. Seine Reihe um Björn Groß und Maxim Engel könnte in Bietigheim der Schlüssel zum Erfolg werden.

Die Abwehr der Steelers ist nicht die schnellste und wird gegen die schnellen Stürmer Probleme haben. Andererseits gilt es auf die beiden Youngster Justin Held und Lukas Traub aufzupassen. Die beiden sind die Topscorer des amtierenden Meisters und immer für ein Tor gut. Zünglein an der Waage werden aber sicherlich die beiden Torhüter sein. (ndm)

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