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Zurück in der Heimat
16.01.2020 - 00:00 Uhr
Der Karlsruher SC hat gestern Mittag unverhofft Zuwachs im Trainingslager in Andalusien bekommen - und zwar von Jerôme Gondorf. Der Fußball-Zweitligist leiht den 31-jährigen Mittelfeldspieler bis Rundenende vom Bundesligisten SC Freiburg aus. Sollte der Mannschaft von Cheftrainer Alois Schwartz der anvisierte Klassenerhalt gelingen, verpflichtet der Zweitligist Gondorf fest für zwei weitere Jahre. Dies teilten die Blau-Weißen gestern mit und posteten umgehend bei Twitter ein Foto von Sportdirektor Oliver Kreuzer und Gondorf vom Balkon des Mannschaftshotels - samt KSC-Trikot.

Bereits heute soll der gebürtige Karlsruher, der von 2005 bis 2007 in der KSC-Jugend spielte und in der Saison 2005/06 einmal für die U 19 auflief, mit seinen neuen Teamkameraden trainieren, morgen könnte Gondorf dann erstmals im Trikot der Badener auflaufen, wenn die Schwartz-Elf in Estepona ihr zweites Trainingsspiel gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Essen bestreitet.

"Ich bin sehr froh, zurück in meiner Heimat zu sein und will dem KSC im Kampf um den Klassenerhalt helfen", wird Gondorf in einer Mitteilung des Zweitligisten zitiert. "Jerôme ist ein erfahrener Erstligaspieler, ein Führungsspieler, ein Mentalitätsspieler und ein richtig guter Fußballer. Seine Spielweise und sein Auftreten werden unserem Spiel guttun. In unseren Gesprächen hat er klar signalisiert, mit dem KSC noch einiges erreichen zu wollen", freut sich Kreuzer über die Verstärkung.

Gondorf bestritt bislang 110 Bundesligaspiele (neun Tore) für Darmstadt 98, Werder Bremen und SC Freiburg sowie 30 Zweitligapartien. Zuletzt spielte der technisch versierte Mittelfeldspieler in den Überlegungen von SC-Trainer Christian Streich aber keine Rolle mehr. Bereits vor zwei Wochen kursierten erste Gerüchte um eine Gondorf-Verpflichtung, doch damals dementierte Sportdirektor Kreuzer umgehend.

Während Gondorf in der ab Ende Januar beginnenden Restrunde (Mittwoch, 29. Januar, bei Dynamo Dresden) Schwung in das teils ideenlose KSC-Spiel bringen soll, gerät der Hauptprotagonist der Aufstiegssaison immer mehr ins Hintertreffen. Beim ersten Testspiel gegen den FC Lausanne-Sport (1:0) schmorte Marvin Pourié 90 Minuten lang auf der Bank. Selbst U-19-Akteur David Trivuni erhielt den Vorzug vor dem letztjährigen Drittliga-Toptorschützen. In dem 29-Jährigen brodelt es, bereits vor einiger Zeit hat Pourié, dessen Vertrag erst im vergangenen Sommer bis 2022 verlängert wurde, einen Wechselwunsch bei Kreuzer hinterlegt. Ein möglicher Interessent soll angeblich der Drittligist FC Magdeburg sein, ein konkretes Angebot ist bislang aber nicht bekannt. (rap)

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