TV Iffezheim steigt ab

TV Iffezheim steigt ab

Beim Finale der badischen Turnligen in Löffingen, bei dem alle Mannschaften der Liga gleichzeitig aufeinandertrafen, mussten die Iffezheimer Kunstturner eine herbe Niederlage hinnehmen. In Summe reichten die gezeigten Leistungen nicht an die restlichen Mannschaften der Oberliga heran. Der TV Iffezheim muss in die Verbandsliga absteigen.

Mannschaftsführer Lukas Austen konnte den in der Vorrunde verletzten Jan Anslem wieder an zwei Geräten in die Mannschaftsaufstellung mit aufnehmen. Außerdem starteten die Mehrkämpfer Michael Müller, Dominik Adler, Jan Ruf und Cornelius Müller sowie die Gerätespezialisten Fabian Rauber, Jan Flöck, Severin Fritz und Tobias Mauck. Von Beginn an war klar, dass der TV Iffezheim ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der WKG Schallstadt-Neuenburg um den Verbleib in der Oberliga führen würde.

An den ersten drei Geräten gelang es dem TVI noch einen leichten Vorsprung zu erturnen. An den Ringen kam es allerdings zum Einbruch der Leistungen, was dazu führte, dass trotz aller Bemühungen an den noch ausstehenden Geräten keine Chance mehr war den Rückstand wieder aufzuholen. Hinzu kamen in Summe viele kleine Fehler, die zusammen das gesamte Wettkampfergebnis als Hypothek belastete. Einzig am Sprung waren die Leistungen vergleichbar mit den Top-Mannschaften der Oberliga, was jedoch für den Klassenerhalt an diesem Tag nicht ausreichte.

Zum Abschluss der Saison ergibt sich als Tabellenendstand ein ungefährdeter Sieg für die TG Hegau-Bodensee, gefolgt von der SG Heidelberg-Kirchheim, die unstrittig die dominierenden Mannschaften der Ligarunde waren. Auf Platz drei kommt der TV Mannheim-Neckarau, dicht gefolgt von der KR Karlsruhe. Den fünften Tabellenplatz sicherte sich die WKG Schallstadt-Neuenburg knapp vor dem TV Iffezheim, der in die Verbandsliga absteigen muss. Mannschaftsführer Lukas Austen und Cornelius Müller fanden zum Abschluss der Ligarunde folgendes Fazit: "Leider konnten wir in Summe heute nicht unser volles Potenzial abrufen. Entscheidend waren sicherlich auch die vielen Fehler, die wir in den knapp unterlegenen Vorrundenwettkämpfen gemacht haben." (red)

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