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Stolpersteinverlegung in Rastatt
Ansicht der Karlstraße Anfang des 20. Jahrhunderts: Auch dort lebten Opfer des Nationalsozialismus.  Foto: Stadtarchiv
10.10.2017 - 07:43 Uhr
Rastatt (red) - Am 10. Oktober verlegt Gunter Demnig in Rastatt weitere Stolpersteine zum Gedenken an die Verfolgten des Nationalsozialismus. Dieses Mal werden Personen und Familien in der Augustenvorstadt und im Dörfel bedacht.

Beginn der Verlegung ist um 9 Uhr am Wohnort des Friedrich Riedinger in der Augustastraße 19. Er war in das Konzentrationslager Kislau verschleppt worden.

Weitere Verlegungen erfolgen dann im Dörfel für Johann Nachmann in der Bleichstraße 6 und Marianna Schwab in der Karlstraße 9. Beide waren Jüdinnen, die aufgrund der Verfolgungen in Rastatt den Freitod gewählt hatten. Nikolaus Hof, wohnhaft in der Kanalstraße 4, wurde 1943 verhaftet und im Konzentrationslager Dachau am 25. Februar 1944 ermordet. Weiter wird an die Famillie Nachmann in der Josefstraße 20 erinnert.

Interessierte Bürger sind eingeladen, am Dienstag an der Verlegung der Stolpersteine teilzunehmen. Treffpunkt ist um 9 Uhr in der Augustastraße. Der zweite Verlegungsort wird im Dörfel die Bleichstraße 6 sein, von dort sind die anderen Orte problemlos zu Fuß zu erreichen.

Foto: Stadtarchiv

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