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Schneemassen: Schnakenplage am Rhein befürchtet
Schneemassen: Schnakenplage am Rhein befürchtet
14.01.2019 - 09:03 Uhr
Speyer/Stuttgart (dpa) - Die Bekämpfer von Stechmücken blicken mit Sorge auf die riesigen Schneemengen in weiten Teilen Südbayerns und Österreichs - wegen der Stechmücken.

"Das kann in der Folge zu Hochwasser am Rhein führen - und das wäre günstig für Schnaken", sagte Norbert Becker, wissenschaftlicher Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) in Speyer. "Je mehr Hochwasser, desto mehr Larven, desto mehr Arbeit für uns."

"Wir freuen uns natürlich für die Natur, wenn Flüsse wieder mehr Wasser führen als teilweise im vergangenen Jahr", meinte Becker weiter. Aber der Schnee in den Alpen bedeute schon eine "gewisse Hypothek" für die Stechmückenbekämpfer.

Die aktuellen Temperaturen schaden zudem den Rheinschnaken nicht: "Die überwintern als Larven und halten auch schon mal minus 20 Grad unbeschadet aus", betonte der Experte.

Unterdessen gibt es in Bezug auf das Wasser von oben leichte Entwarnung: Am Montag soll es zwar in Baden-Württemberg immer wieder Schauer aus vielen Wolken und kaum Sonne geben. "Doch das Gröbste ist vorerst überstanden, was den Regen angeht", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag in Stuttgart. Die Temperaturen erreichen demnach milde Höchstwerte zwischen null Grad auf der Südwestalb und bis zu acht Grad in der Kurpfalz.

Bis zum Montagabend soll im Bergland der Wind auffrischen. Dort sind laut DWD stürmische Böen zu erwarten. Im Schwarzwald erwarten die Meteorologen oberhalb von 1.000 Metern zudem Neuschnee von bis zu 15 Zentimetern. Auch in tieferen Lagen sei Schnee möglich, hieß es. Ab dem Nachmittag könne es daher auf den Straßen verbreitet glatt werden, sagte der Meteorologe.

Die Regenschauer sollen in den kommenden Tagen vorerst nachlassen. Nach DWD-Angaben soll sich vor allem im Süden Baden-Württembergs am Dienstag die Sonne wieder häufiger blicken lassen. Die Temperaturen sollen dabei tagsüber am Dienstag und Mittwoch ähnlich milde Höchstwerte erreichen wie zuvor.

Foto: dpa

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