Gymnasiallehrer wollen G9 zurück

Gymnasiallehrer wollen G9 zurück

Stuttgart (lsw) - Kleinere Klassen, eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) und mehr Lehrer, die bei Krankheit einspringen: Das wünschen sich viele Gymnasiallehrer im Südwesten.

Der Vorsitzende des Philologenverbands, Ralf Scholl, überreichte am Donnerstag in Stuttgart mehrere hundert Wunschzettel an Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Ganz oben steht dabei auch die Forderung, für Zusatzaufgaben entlastet zu werden und die wöchentliche Unterrichtsverpflichtung reduzieren zu können.

Eisenmann sagte: "Ich fühle mich geehrt, dass ich neben dem Weihnachtsmann und dem Christkind jetzt auch einen Wunschzettel bekomme." Die Wünsche würden geprüft. Viele Themen seien gerade ohnehin Gegenstand der öffentlichen Diskussion, etwa im Rahmen der Beratungen für den Landeshaushalt für die Jahre 2020/21.

An den Gymnasien in Baden-Württemberg werden nach Verbandsangaben mehr als 300 000 Schüler unterrichtet. Der Philologenverband vertritt die Interessen der Lehrer an den 462 öffentlichen und privaten Gymnasien. Er hat nach eigenen Angaben rund 9 000 Mitglieder.

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