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Gehwegparken kein Kavaliersdelikt
Gehwegparken kein Kavaliersdelikt
24.03.2017 - 10:10 Uhr
Baden-Baden (red) - Immer wieder parken Autofahrer so behindernd auf Gehwegen, dass Fußgänger auf die befahrene Straße ausweichen müssen. Dazu zählen aber auch Kinder und ältere Menschen, Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen. Der Grund: Auf dem ihnen eigentlich zur Verfügung stehenden Gehweg ist kein Vorbeikommen.

Gehwegparken ist kein Kavaliersdelikt, betont die Baden-Badener Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung und weist auf Folgendes hin: Nach der Straßenverkehrsordnung ist am Fahrbahnrand zu parken.

5257 Verwarnungen ausgesprochen

Dass Gehwegparken dennoch keine Seltenheit ist, belegen Zahlen aus dem vergangenen Jahr. 2016 wurden insgesamt 5257 Verwarnungen wegen verbotswidrigem Gehwegparken ausgesprochen, darunter 169 Verwarnungen wegen Behinderung.

In besonders gravierenden Fällen mussten sogar Fahrzeuge abgeschleppt werden. Die Stadt, so heißt es in der Mitteilung weiter, kontrolliert verstärkt auf Geh- und Radwegen, die zu den Schulwegen zählen. Zu beachten sei dabei, dass bis acht Jahre alte Kinder den Gehweg zum Radfahren nutzen müssen und Kinder bis zehn Jahre auf ihm fahren dürfen.

Symbolfoto: dpa

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