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Polizisten aus dem Land verletzt
Polizisten aus dem Land verletzt
09.07.2017 - 13:50 Uhr
Stuttgart/Hamburg (lsw) - Bei den gewaltsamen Protesten zum G20-Gipfel in Hamburg sind 54 Polizisten aus Baden-Württemberg verletzt worden. Das teilte der Sprecher von Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Sonntag mit.

Nach Angaben der Hamburger Polizei wurden bisher insgesamt 476 Beamte verletzt (Stand: Sonntagmittag). Es handele sich dabei um Polizisten aus den Ländern und um Bundespolizisten, hieß es am Sonntag. Seit Beginn des Polizeieinsatzes am 22. Juni wurden insgesamt 186 Menschen festgenommen, 225 kamen in Gewahrsam.

Nach den massiven Ausschreitungen rund um den G20-Gipfel in der Nacht zum Freitag hatte Baden-Württemberg 200 zusätzliche Polizeibeamte nach Hamburg geschickt. Zuvor waren in der Hansestadt bereits mehr als 800 Polizisten aus dem Südwesten im Einsatz.

Strobl verurteilte die Gewalt "linksautonomer Chaoten" in Hamburg. Gewalt sei niemals ein politisches Statement, betonte der Minister. Die Demonstrationsfreiheit sei ein hohes Gut - aber friedlich und im Rahmen der Verfassung. "Wer das Demonstrationsrecht für Gewaltaktionen unterwandert, ist im Kern ein Feind der Demokratie", teilte er mit.

Zum dritten Mal in Folge gingen in der Nacht zum Sonntag in Hamburg am Rande des G20-Gipfels Fensterscheiben zu Bruch, Flaschen und Steine flogen, die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Die Konfrontation war aber deutlich weniger heftig als in den Nächten davor.

Foto: dpa

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