http://www.badisches-tagblatt.de/weihnachtsabo/index.html
300 Jahren auf der Spur
Innenraum der evangelischen Stadtkirche Rastatt. Foto: Zepf
18.10.2017 - 07:10 Uhr
Rastatt (red) - Vor 300 Jahren wurde die Klosterkirche der Franziskaner in der Rastatter Herrenstraße geweiht. Anlässlich dieses Jubiläums widmet sich am Donnerstag, 19. Oktober, um 19 Uhr ein Vortrag im Historischen Bibliothekssaal des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums der wechselvollen Geschichte dieses schlichten Gotteshauses.

Dr. Markus Zepf, aus Rastatt stammender Wissenschaftler am Forschungsinstitut des Bach-Archivs Leipzig, spricht zum Thema "Wohl und ansehnlich gebauet. 300 Jahre Evangelische Stadtkirche". Der Eintritt ist frei.

Bereits 1699 hatte Markgraf Ludwig Wilhelm den Franziskanerorden in seine neue Residenz berufen. Für das neue Kloster und die zugehörige Kirche schenkte der Markgraf dem Orden ein Grundstück in Schlossnähe, wünschte aber eine ansehnliche Kirche, "damit man solche abzubrechen nit wieder gemüßiget werde."

Erst am 30. Mai 1717 konnte die Klosterkirche ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Zeitläufe sind an dem schlichten Gotteshaus in der Herrenstraße nicht spurlos vorübergegangen. Das 19. Jahrhundert brachte mit der Auflösung des Franziskaner-Konvents die vorübergehende Nutzung der Kirche als Heulager, ehe sie Großherzog Carl Friedrich 1807 der evangelischen Hofpfarrei überließ.

Foto: Zepf

BeiträgeBeitrag schreiben 
Ort des Geschehens
Größere Google Karte
www.volksbank-baden-baden-rastatt.de/bt
Umfrage

Noch ist die Vermietung von Waschmaschinen und Bekleidung in Deutschland ein Nischenmarkt. Glauben Sie, dass sich das durchsetzt?

Ja.
Nein.
Weiß nicht.

Wetter in Mittelbaden


© Badisches-Tagblatt.de    Impressum | AGB | Nutzungsbedingungen