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Borkenkäfersaison endet glimpflich
Borkenkäfersaison endet glimpflich
22.11.2017 - 12:26 Uhr
Baden-Baden (vn) - Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) in Freiburg hat ihren 26. Borkenkäfer-Newsletter veröffentlicht, der zugleich eine umfassende Jahresbilanz des Käfergeschehens im Nordschwarzwald darstellt. Im Fokus lag wie immer der unter intensiver Beobachtung stehende Pufferstreifen rund um den Nationalpark.

Nach Angaben von Reinhold John von der Abteilung Waldschutz in der FVA ist das Käferholzaufkommen 2017 gegenüber den beiden Vorjahren deutlich gestiegen. Im Vergleich zu rund 3.000 Kubikmetern im Jahr 2014 verringerte sich die Menge 2015 um fast zwei Drittel auf etwa 1.150 und 2016 auf 1.000 Kubikmeter.

Osten Baden-Württembergs deutlich stärker betroffen

"Im aktuellen Jahr wurden immerhin rund 2.300 Kubikmeter ermittelt", schreibt John. "Die schwer zu deutenden Fangzahlen der Pheromonfallen waren in der ersten Jahreshälfte überdurchschnittlich hoch und die Niederschläge im Vergleich zum langjährigen Mittel geringer."

Stehendbefall gab es in den östlichen Pufferstreifen am häufigsten. Alles in allem bauten sich die Populationen im Nordschwarzwald langsam, aber dafür stetig auf. Ganz anders im Osten Baden-Württembergs und vor allem in Bayern, wo laut John eine "ernstzunehmende" beziehungsweise "außerordentlich bedrohliche" Käfersituation entstanden sei.

Foto: dpa

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