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Hochwasser sinkt: Schadenssuche
Hochwasser sinkt: Schadenssuche
27.01.2018 - 11:51 Uhr
Karlsruhe (lsw) - Die Schifffahrt auf Rhein und Neckar ist nach dem Hochwasser der vergangenen Tage seit Samstag wieder möglich. Die Schleusen haben ihren Betrieb aufgenommen, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Der Wasserstand des Rheins bei Maxau (Karlsruhe) ist laut den Messungen der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg am Samstag um 8 Uhr unter die Hochwassermarke für die Schifffahrt von 7,50 Meter gefallen. Der Pegelstand des Neckars bei Heidelberg war bereits am Freitagnachmittag unter den kritischen Wert von 2,60 Meter gesunken.
Nach und nach kehrt das Wasser ins Flussbett zurück. Jetzt beginnt die Suche nach Schäden und Schwachstellen "Wir kontrollieren nicht flächendeckend, so extrem war das Hochwasser nicht", sagte die Geschäftsführerin des Landesbetriebs Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe, Elke Rosport, der Deutschen Presse-Agentur. Aber Bauwerke würden kontrolliert und Sickerstellen, die die Dammwachen erkannt haben. "Da geht man hinterher gemeinsam hin und schaut sich das noch mal an."

Während des Hochwassers, das vor wenigen Tagen am Pegel Maxau (Karlsruhe) die Marke von 8,57 Metern erreicht hatte, waren Dammwachen und Mitarbeiter des Landesbetriebs unterwegs. Nach heftigen Regenfällen und starker Schneeschmelze hatte der Rhein fast ein zehnjährliches Hochwasser geführt. Die Marke liegt bei 8,61 Metern und markiert den Wasserstand, den der Fluss rechnerisch alle zehn Jahre erreicht.

Entlang des Rheins auf baden-württembergischer Seite gibt es nach Rosports Angaben auch bekannte anfällige Stellen. "Manche Dämme stehen von ihrem Zustand oder von ihren Maßen her nicht mehr gut da." Das sei auch im sogenannten Dammerkundungsprogramm erfasst. Es habe aber keine Überraschungen gegeben. Bei noch höheren Wasserständen könnte man mit dem Fluten von Rückhalteräumen beginnen. Die Dauer des Hochwassers sei nicht kritisch gewesen. Erst nach zwei oder drei Wochen würde es ernst werden. Ein Problem für die Dämme sind Rosport zufolge Wühltiere wie Maulwürfe, die Schäden verursachen.

Foto: dpa

(Das Bild entstand bei Kehl)

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