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Ermittlungen nach Fund toter Familie
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06.02.2018 - 07:34 Uhr
Esslingen (dpa/lsw) - Der plötzliche Tod einer vierköpfigen Familie in Esslingen gibt der Polizei Rätsel auf. Weitere Ermittlungen im Reihenhaus der Familie sollen nach Angaben der Polizei rasch die Ursache für eine extrem hohe Kohlenmonoxid-Konzentration klären, an der die beiden 29 Jahre alten Eltern und ihre vier und drei Jahre alten Kinder nach ersten Erkenntnissen starben.

Angehörige hatten die leblosen Körper am Montagmittag durch ein Fenster entdeckt und per Notruf die Rettungskräfte alarmiert. Für ein Verbrechen oder einen Suizid gab es keinen Hinweis. Messtechniker sprachen von einer erhöhten Konzentration von sehr giftigem Kohlenmonoxid in dem Wohnhaus. Das farb- und geruchlose Gas entsteht unter anderem beim Verbrennen von Kohle oder Gas und führt zu Bewusstlosigkeit und zum Erstickungstod.
Bei den Toten handelt es sich um eine türkischstämmige Familie aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern. 50 bis 60 Angehörige und Bekannte der Familie waren am Montag zum Unglückshaus gekommen. "Eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ist dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge die Ursache", sagte ein Polizeisprecher. Gegen 17.30 Uhr waren die Leichen abtransportiert worden.

Kohlenmonoxid entsteht unter anderem, wenn Materialien ohne genügend Sauerstoff verbrennen, etwa in geschlossenen Räumen oder bei defekten Heizanlagen. Bei der Lagerung von Holzpellets kann ebenfalls CO entstehen. Auch an Stromaggregaten, die meist mit Diesel oder Benzin betrieben werden, entstehen giftige Abgase wie Kohlenmonoxid. Ein solches Aggregat, das die Versorgung mit Energie unabhängig vom Stromnetz sicherstellt, sollte also nicht in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen genutzt werden.

Symbolfoto: dpa

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