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Bodenproben für Landwirte Pflicht
Bodenproben für Landwirte Pflicht
20.02.2018 - 20:02 Uhr
Bühl (red) - Landwirte müssen nach den Vorgaben der Düngeverordnung den Düngebedarf ihrer Pflanzenbestände ermitteln. Darauf weist das Landratsamt Rastatt hin. Bodenproben nimmt in Absprache mit der Behörde die Firma Droll in Oberbruch entgegen.

Grundlage der Ermittlung sind neben dem Bedarf der Pflanze, die im Boden vorhandenen und pflanzenverfügbaren Nährstoffvorräte.

Eine bewährte Methode zur Ermittlung des verfügbaren Stickstoffs im Boden ist die sogenannte "Nmin-Untersuchung". Dabei werden Bodenproben gezogen und diese auf mineralischen Stickstoff untersucht. Zeigt das Ergebnis eine hohe Stickstoffnachlieferung, müssen Landwirte weniger düngen, sparen Geld und vermeiden Schäden an den Pflanzen infolge geringerer Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Darüber hinaus verringert sich die Gefahr des Nitrateintrags ins Grundwasser. Eine niedrige Stickstoffnachlieferung ist wiederum ein Hinweis dafür, dass gedüngt werden muss, um den Ertrag zu sichern.

Die Firma Droll untersucht die Stickstoffmenge in Bodenproben. Diese müssen nach Entnahme sofort gekühlt werden. Kühltruhe, Styroporkisten, Bohrstock und Formulare stehen dort zur Verfügung. Auch bei der Zentralgenossenschaft Raiffeisen in Malsch können Bodenproben abgegeben werden.

Weitere Informationen gibt es bei Stefan Doll, (0 72 22)3 814524, oder bei Gabriel Zoller, (07222) 3 814525.

Symbolfoto: dpa

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