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Forstamt will Wildverbiss bekämpfen
Deutlich sind die abgestorbenen Äste an der Krone einer Esche zu erkennen.  Foto: Patrick Pleul/dpa/Archiv
22.02.2018 - 18:00 Uhr
Von Henning Zorn

Baden-Baden - Im Waldgebiet der Geggenau bei Sandweier will das Baden-Badener Forstamt künftig die Jagd in eigene Regie nehmen und hat dabei besonders das Rehwild im Auge.

Die Stadt will daher einen Pachtvertrag für ein Jagdgebit im Sandweierer Jagdbogen III im Waldgebiet Geggenau übernehmen. In der Geggenau finden sich noch große Eschenvorkommen, deren Zeit nun mehr und mehr abläuft. Ursache dafür ist das in Deutschland inzwischen verbreitete Eschentriebsterben, das durch einen eingewanderten Pilz aus Asien ausgelöst wird.

Damit die Geggenau auch in Zukunft noch ein Waldgebiet bleibt, setzt das Forstamt auf umfassende Ersatzpflanzungen sowie auf die Naturverjüngung. Gepflanzt werden bewährte heimische Laubbaumarten wie etwa Eichen. Dabei gibt es allerdings ein großes Problem: Die Geggenau weist eine hohe Rehwilddichte auf, und die Tiere lassen sich die jungen Pflanzen sehr gerne schmecken. Dies erschwert die natürliche Verjüngung des Waldgebiets und bringt bei Pflanzungen einen großen Aufwand mit sich, da jeder junge Baum durch eine Hülle geschützt werden muss.

Daher will das Forstamt konsequent jagdlich gegen das Rehwild vorgehen, denn "wir müssen den Wildverbiss zurückdrängen".

Foto: Patrick Pleul/dpa/Archiv

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