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Querspange in Rastatt wird kleiner
Querspange in Rastatt wird kleiner
17.05.2018 - 15:10 Uhr
Rastatt (ema) - Der Bau der Querspange zwischen der B3 und der L75 (ehemals B36) zur Entlastung des Münchfelds wird frühestens 2023 beginnen. Dies kündigte der städtische Fachbereichsleiter Markus Fraß an.

Gegenüber dem einstigen üppigen Plan des Regierungspräsidiums mit raumgreifenden Rampen, der aus naturschutzrechtlichen Gründen verworfen wurde, wählt die Stadt in der neuen Variante deutlich kleinere Knotenpunkte.

Die Trasse, die fast vollständig auf den Gemarkungen von Baden-Baden und Iffezheim verläuft, wird nun nicht mehr durch den Wald im FFH-Schutzgebiet führen und rückt stattdessen näher an die Sportstätten im Münchfeld heran.

Dass Rastatt auf fremden Gemarkungen plane, sei eigentlich "ein Ding der Unmöglichkeit", unterstrich Fraß die ungewöhnliche Vorgehensweise. Für das Vorhaben sind eine Umweltverträglichkeitsstudie sowie ein Planfeststellungsverfahren erforderlich. Die Planung sieht vor, dass die Straße 2019 wieder in den Bedarfsplan des Landes aufgenommen wird und das Regierungspräsidium 2020 in das Projekt einsteige, so Fraß.

Bestandteil der Planung ist die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs bei der L75, sagte Fraß. Dadurch könne die Frequenz auf dem vom Rastatter Mercedes-Benz-Werk genutzten Gleis erhöht werden. Der Autobauer Daimler hat starkes Interesse am Bau der Querspange signalisiert und favorisiert für eine Werkserweiterung sogar eine Verlängerung der Trasse entlang der Bahnlinie bis vor die Tore von Ottersdorf. Derzeit läuft eine Machbarkeitsstudie.

Archivfoto: red

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