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Städte behandeln Ruhestörer unterschiedlich
Städte behandeln Ruhestörer unterschiedlich
01.09.2018 - 08:47 Uhr
Stuttgart (lsw) - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) will härter gegen nächtliche Ruhestörung vorgehen. "Bislang haben wir zunächst ermahnt", kündigte Palmer an. Das will der Grünen-Politiker nun ändern.

Schon wer zum ersten Mal beim Grölen oder mit einem laut aufgedrehten Lautsprecher erwischt wird, muss nach Angaben der Stadt zahlen. Außerdem sollen künftig acht statt bisher vier Nachtstreifen für Ruhe in der Innenstadt sorgen. In letzter Zeit sei es nachts lauter geworden in Tübingen.

Doch nicht alle Städte beobachten eine Zunahme der nächtlichen Ruhestörungen, wie eine Umfrage unter den zehn größten Städten Baden-Württembergs ergab. Demnach konstatieren neben Tübingen nur Karlsruhe und Stuttgart einen Anstieg des nächtlichen Lärms. Als Gründe wurden unter anderem eine Zunahme von Tourismus und Außengastronomie genannt.

Foto: dpa

(Das Bild zeigt den Augustinerplatz in Freiburg)

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