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Kindern beim Deutschlernen helfen
Spielerisches Lernen steht bei Sprachförderung - Integration, kurz ISI, im Mittelpunkt. Grundschüler mit Migrationshintergrund sind die Zielgruppe.  Foto: Stadt Rastatt
19.09.2018 - 07:40 Uhr
Rastatt (red) - Das Schuljahr hat begonnen. Für viele Grundschulkinder, gerade Erstklässler, beginnt damit eine spannende Zeit. Doch nicht alle Kinder können sich schon gut auf Deutsch ausdrücken und trauen sich vielleicht nicht, aktiv im Unterricht mitzumachen. Dafür gibt es in Rastatt ein passendes Sprachförderprojekt: das Programm "Interkulturelles Lernen - Sprachförderung - Integration", kurz ISI.

Bei dem Programm erweitern Fachkräfte für Deutsch als Zweitsprache sowohl theoretisch als auch ganz praktisch den Wortschatz von Grundschulkindern, beschreibt es die städtische Pressestelle in einer Mitteilung. In kleinen Gruppen von bis zu maximal zwölf Teilnehmern lernen die Kinder spielerisch und kreativ neue Wörter und Satzzusammenhänge - und das mit Erfolg. Inzwischen haben schon rund 550 Rastatter Kinder aus 20 verschiedenen Ländern von der Förderung profitiert. Zusammen lernt es sich eben am besten, so die Pressestelle.

Freiwillige Teilnahme für ein Jahr

Koordiniert und geleitet wird das Programm von Beate Walter-Kölmel. Die städtische Schulsozialarbeiterin hat viel Erfahrung mit Kindern, die nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind. Sie ist überzeugt von ISI. "Die offene Unterrichtsform ermöglicht es, auf die jeweiligen Bedürfnisse der Kinder einzugehen", berichtet sie. Die Kinder nehmen am Training freiwillig teil und treffen sich für ein Jahr zusätzlich zum regulären Unterricht einmal wöchentlich.

Das Programm gibt es seit 2005. Ins Leben gerufen hat Walter-Kölmel es noch während ihrer Tätigkeit bei der Gemeinwesenarbeit West in Kooperation mit der Anne-Frank-Schule. Gab es das Angebot zunächst für die Hansjakob-Schule und die Johann-Peter-Hebel-Schule, hat es sich über die Jahre erweitert. Walter-Kölmel nahm ISI 2008 mit ihrem Wechsel zur Schulsozialarbeit praktisch mit. Und so gehört ISI mittlerweile auch in der Karlschule, der Gustav-Heinemann-Schule und der Hans-Thoma-Schule zum festen Bestandteil.

Damit das Training auch im Schuljahr 2018/2019 fortgesetzt werden kann, sucht die Stadt noch Deutschlehrer oder Personen mit ähnlicher Qualifikation für einzelne Schulen.

Wer Interesse hat, wendet sich an Beate Walter-Kölmel vom Fachbereich Jugend, Familien und Senioren der Stadt Rastatt unter der Telefonnummer (07222) 9729140 oder per E-Mail an beate.walter-koelmel@rastatt.de.

Foto: Stadt Rastatt

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