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Telemedizin für Schmerzpatienten
Telemedizin für Schmerzpatienten
18.10.2018 - 08:03 Uhr
Mannheim(lsw) - Das noch neue Feld der Telemedizin bietet nach Ansicht von Experten besonders bei der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen große Chancen.

"Bei Schmerzpatienten gibt es keine so große Notwendigkeit ständiger körperlicher Untersuchungen oder bildgebender Diagnostik", sagte Professorin Carla Nau, Präsidentin des Deutschen Schmerzkongresses in Mannheim, am Rande der Veranstaltung. Die weitere Therapie fuße vielmehr auf Faktoren, die beispielsweise von Apps sehr gut unterstützt werden könnten. "Dazu gehört, dass Apps dabei helfen, ein Schmerztagebuch zu führen oder Patienten daran erinnern, bestimmte Übungen zu machen", erklärte die Medizinerin.

Gerade bei chronisch schmerzgeplagten Menschen setze die Therapie eben nicht in erster Linie auf die medikamentöse Behandlung. Sondern es gehe um die Begleitung bestimmter Techniken durch digitale Konzepte - ähnlich wie bei Sport- und Fitnessapps, sagte Nau.

Sieben bis acht Prozent der Menschen in Deutschland litten unter chronischen Schmerzen, angesichts demografischer Entwicklungen werde die Zahl eher zunehmen, sagte Nau. Außerdem sei der Zugang zu spezieller Schmerzversorgung eingeschränkt. "Da liegt ein großes Potenzial für Telemedizin." Die Veränderungen der Schmerztherapie durch Telemedizin ist eines der Schwerpunktthemen des diesjährigen Kongresses, der noch bis diesen Samstag tagt.

Symbolfoto: dpa

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