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Musterklage gegen Mercedes-Benz-Bank
Musterklage gegen Mercedes-Benz-Bank
19.01.2019 - 08:09 Uhr
Stuttgart (dpa) - Der Musterklage gegen Kreditverträge der Mercedes-Benz-Bank haben sich rund 600 Autobesitzer angeschlossen. In dem Verfahren, das an diesem Freitag (25. Januar) in Stuttgart beginnt, wollen sie erreichen, dass die Widerrufsregeln in den Verträgen der Bank für ungültig erklärt werden. Damit wären längst abgelaufene Fristen hinfällig und sie und womöglich auch tausende andere Autobesitzer hoffen, dann ihre kreditfinanzierten Fahrzeuge ohne größere Wertverluste zurückgeben zu können - nicht nur, aber insbesondere inzwischen ungeliebte Diesel. Anwälte sprechen auch von einem "Widerrufsjoker". Etliche Autobesitzer haben bereits auf eigene Faust geklagt, um ihr Fahrzeug zurückgeben zu können - nicht nur gegen die Mercedes-Benz-Bank.

Die Richter am Oberlandesgericht (OLG) befassen sich nun zum ersten Mal überhaupt mit einer solchen Musterfeststellungsklage, die erst seit vergangenem November möglich ist. Verbraucherschützer können damit stellvertretend für viele Betroffene gegen Unternehmen klagen. Die Verbraucher selbst tragen dabei kein finanzielles Risiko. Die Klage gegen die Mercedes-Benz-Bank hat die Schutzgemeinschaft für Bankkunden eingereicht. Aus ihrer Sicht sind die Regeln in den seit Mitte 2014 geschlossenen Kreditverträgen unter anderem widersprüchlich und damit unzulässig (Az. 6 MK 1/18).

Die Bank selbst hält die Klage für unbegründet. Man werde sich entschieden dagegen zur Wehr setzen, sagte ein Sprecher. Wie viele Kreditverträge von dem Fall betroffen sein könnten, ist unklar.

Foto: dpa

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