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Straßenmeistereien im Dauereinsatz
Straßenmeistereien im Dauereinsatz
31.01.2019 - 18:04 Uhr
Rastatt/Bühl (red ) - Für die Straßenmeistereien hat der Winter nicht erst am Wochenende vom 12. und 13. Januar begonnen. Starke Schneefälle und überfrierende Nässe im Hochschwarzwald haben in den vergangenen Wochen zu Sperrungen der B 500, der L 83 und der K 3765 im Höhengebiet geführt. Schwerer, nasser Schnee auf Bäumen und Sträuchern entlang der Straßen hat mit zunehmendem Frost zu erhöhter Schneebruchgefahr geführt.

Das Landratsamt spricht von "einem Saisonauftakt, der in dieser Form seinesgleichen sucht und den die beiden Straßenmeistereien des Landkreises Rastatt bislang mit Bravour gemeistert haben".

Lange bevor die ersten Flocken vom Himmel gefallen sind, seien Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit getroffen worden. Auch weil im Sommer die Preise günstiger seien, werden die Streusalzlager und Soletanks in den Sommermonaten befüllt und die Streu- und Räumfahrzeuge gewartet.

Das Straßenbauamt des Landratsamts organisiert den Winterdienst auf rund 555 Kilometern auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, wofür 2 .500 Tonnen Streusalz und 120.000 Liter Calciumchloridsole zur Verfügung stehen. Wenn es die Kapazitäten erlauben, so das Landratsamt, unterstützen die Landkreis-Mannschaften auch die Kommunen bei der Räumung der Ortsdurchfahrten.

In Rheinebene vorrangig Feuchtsalz

In den Straßenmeistereien Bühl und Gernsbach seien jeweils 800 Tonnen Salz vorrätig. Weitere 400 Tonnen befinden sich laut Landratsamt im Stützpunkt Herrenwies und 450 Tonnen in den Salzsilos beim Landschaftspflegebetrieb Rastatt.

In der Rheinebene, wo Reifglätte und überfrierende Nässe öfter vorkommen, komme vorrangig Feuchtsalz zum Einsatz, weil dies eine schnelle Tauwirkung habe. Oft werde es auch zur Vorbeugung genutzt, um Glätte zu verhindern.

Drei Unimogs im Einsatz

Bei heftigem Schneefall kommen insbesondere in den Höhegebieten Räumfahrzeuge mit Räumschild zum Einsatz, teilt das Landratsamt weiter mit.

Für den Winterdienst planen die Straßenmeistereien jeweils drei Unimogs ein. Sie dienen mit einer Vorbau-Schneefräse auch als Großräumgeräte, die bei andauerndem Schneefall unverzichtbar seien. Mittlerweile stehe den Straßenmeistereien Gernsbach und Bühl jeweils ein zusätzlicher Dreiachser-Lkw zur Verfügung. Durch die lenk- und liftbaren Hinterachsen seien diese Fahrzeuge sehr beweglich, heißt es in der Mitteilung weiter.

Insgesamt leisten 23 Männer den Winterdienst im Landkreis. "Wenn Väterchen Frost richtig ernst macht, erhalten die Straßenmeistereien Verstärkung durch beauftragte Fremdfirmen", informiert die Pressestelle des Landratsamts.

Die Straßenmeistereien werden zusätzlich von zuverlässigen Winterdienstmeldern unterstützt. Diese inspizieren morgens um drei Uhr bestimmte Streckenabschnitte und machen sich ein Bild von der Situation. Wenn nötig, wird der Einsatzleiter informiert, der den Einsatz auslöst. Im Extremfall rücken die Straßenwärter mit allen Fahrzeugen aus, um die Straßen für den Berufsverkehr zu räumen.

Foto: Margull

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