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"Nationalparkregion 4.0"
'Nationalparkregion 4.0'
01.02.2019 - 12:25 Uhr

Baden-Baden (vn) - Ideen für eine nachhaltige Entwicklung der Nationalparkregion haben Donnerstaga bend 15 Studierende der Universität Freiburg im Nationalparkzentrum auf dem Ruhestein vorgestellt. Sie hatten sich drei Monate lang "mit Ansätzen regionaler Entwicklung im Kontext der Digitalisierung" auseinandergesetzt. Das klang zunächst sehr theoretisch, entwickelte sich bei der Erläuterung der Projekte aber zu konkreten Ansätzen.

Durch Digitalisierung neue Vermarktungsstrategien entwickeln

So befassten sich vier Studierende mit dem Problem des Mülls im Nationalpark. Sie drehten einen Film, der Besucher dazu animieren soll, bei Wanderungen oder Besuchen Abfall zu vermeiden. Eine zweite Gruppe entwickelte unter dem Titel "Nationalparkregion 4.0" den Entwurf für eine "Sharing-App". Mit modernen digitalen Methoden und der Philosophie des Teilens sollen Ressourcen geschont werden. Wie groß sind das Potenzial und das Interesse von Bauernhöfen, mittels der Digitalisierung neue Vermarktungsstrategien zu entwickeln? Dieser Frage ging die dritte Gruppe nach. Für die vierte Gruppe der Studierenden stand im Mittelpunkt, wie die vom Nationalpark vertretene "Ethik der Zurückhaltung" in die Wirtschaft einfließen kann.

Arbeiten fließen in den "Wissensdialog Nordschwarzwald" ein

Vorausgegangen waren Impulsreferate der Praxispartner in der Nationalparkverwaltung, die den Studierenden Aufgabenstellungen mit auf den Weg gegeben hatten. Die Partner standen dann auch als Paten und Ansprechpartner zur Verfügung. Die Arbeiten fließen in den "Wissensdialog Nordschwarzwald" ein. Das ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Freiburg und der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg, das vom Nationalpark unterstützt wird. Die Ergebnisse sollen online veröffentlicht werden. Ein weiterer Bericht zur Veranstaltung folgt in der Samstagsausgabe.

www.wissensdialog-nordschwarzwald.de

Foto: Margull

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