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Mehr Abtreibungen im Land
Mehr Abtreibungen im Land
27.02.2019 - 11:00 Uhr
Wiesbaden/Stuttgart (dpa) - Im vergangenen Jahr haben in Baden-Württemberg mehr Frauen ein ungeborenes Kind abgetrieben als zuvor. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch veröffentlichte.

Demnach wurden 9.081 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. In den beiden Vorjahren lag die Zahl noch unter 9.000. Tendenziell sind die Eingriffe aber seit Jahren rückläufig: Bis 2004 lagen die Zahlen noch über 14.000.

Bundesweit gab es im vergangenen Jahr rund 101.000 Abtreibungen - ein Rückgang um 0,2 Prozent. In Deutschland hatten sich jahrelang immer weniger Frauen für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden, 2017 war die Zahl dann erstmals wieder angestiegen.

Im vergangenen Jahr war mit 72 Prozent der Großteil der Frauen zwischen 18 und 34 Jahre alt. Acht Prozent waren den Angaben zufolge älter als 39 Jahre, drei Prozent noch nicht erwachsen. In den meisten Fällen (96 Prozent) ließen sich die Frauen innerhalb der ersten drei Monate von einer staatlich anerkannten Organisation beraten, um die Berechtigung für den Eingriff zu erhalten. In vier Prozent lagen medizinische Gründe vor, oder es handelte sich um eine Schwangerschaft nach einem Sexualdelikt.

Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant, rund 80 Prozent in gynäkologischen Praxen. Acht Prozent der Frauen fuhren dafür in ein anderes Bundesland, wie das Bundesamt mitteilte.

Symbolfoto: dpa

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