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Strammer Bodenfrost im Land
Strammer Bodenfrost im Land
06.05.2019 - 10:51 Uhr
Offenbach (dpa) - Temperaturen weit unter Null in Baden-Württemberg haben in der Nacht zum Montag frühblühende Pflanzen gefährdet. Die tiefsten Temperaturen wurden in Merklingen (Alb-Donau-Kreis) auf der Schwäbischen Alb gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

Am Boden - gemessen fünf Zentimeter über der Erde - fiel das Thermometer in der Nacht auf minus 8,1 Grad. Auf zwei Metern Höhe war die Luft immer noch minus 5,2 Grad kalt.

Solche "Kaltluftvorstöße" Anfang Mai seien "nicht unüblich", sagte Meteorologe Robert Hausen. "Wir sind nur verwöhnt, weil es schon so warm war." Der Meteorologe geht davon aus, "dass frostempfindliche Pflanzen, die schon geblüht haben, Schaden genommen haben könnten".

Zwar sei es in vielen Regionen frostfrei geblieben - aber der Nachtfrost beschränkte sich nicht auf eine Region. In Nürnberg hatte es minus 6,4 Grad direkt am Boden und minus vier Grad auf zwei Metern Höhe. Zu den Kälte-Hotspots gehörte auch das brandenburgische Zehdenick (Landkreis Oberhavel) mit minus 6,5 Grad auf Bodenniveau.

Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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