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Brustkrebstest: Forscherin kritisiert Vorgehen
09.05.2019 - 08:20 Uhr
Heidelberg (lsw) - Die Heidelberger Professorin Barbara Burwinkel, die an der Entwicklung eines Bluttests für Brustkrebs beteiligt war, sieht diese Früherkennungsmethode nach einer verfrühten Präsentation diskreditiert.

"Die PR-Maßnahme vor der wissenschaftlichen Veröffentlichung hat dem Test massiv geschadet, so dass dieser womöglich für die Zukunft verbrannt sein könnte", sagte die Molekularbiologin. Bei möglichen Investoren und der Wissenschaftsgemeinde sei durch die Affäre die Glaubwürdigkeit des Ansatzes beschädigt worden, sagte die an der Uniklinik angestellte Wissenschaftlerin der Deutschen Presse-Agentur.

Der Chef der Heidelberger Frauenklinik, Christof Sohn, hatte den Test im Februar öffentlich als fast marktreif gepriesen und eine umstrittene PR-Kampagne initiiert.

Fotos: privat/Labor Universitätsklinikum Heidelberg/dpa

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