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Wenn Bäume zur Bedrohung werden
Wenn Bäume zur Bedrohung werden
18.05.2019 - 14:28 Uhr
Rastatt (red) - Damit im Rastatter Stadtwald ein morscher Baum bei einem Sturm nicht plötzlich umknickt und zur Gefahr für Spaziergänger und Verkehrsteilnehmer wird, sind die städtischen Forstwirte Michael Kahne und Patric Frisch derzeit im Einsatz, um den Gesundheitszustand und die Verkehrssicherheit der Bäume entlang der öffentlichen Straßen zu kontrollieren.

Rund 4 000 Bäume werden jährlich von den Rastatter Förstern im Stadtwald auf ihre Standhaftigkeit untersucht. Kommen die Förster bei ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass ein Baum durch einen plötzlichen Gipfelbruch oder einen Sturm droht umzustürzen, ziehen sie die städtischen Baumkontrolleure für eine weitere Untersuchung hinzu. Wenn diese feststellen, dass von dem Baum tatsächlich eine Gefahr für den Verkehrsraum oder für Fußgänger ausgehen könnte, wird der Baum gefällt. Das Totholz wird in vielen Fällen nicht abtransportiert, sondern bleibt im Stadtwald. Dort dient es einer großen Anzahl von Insekten, Vögeln und Kleinsäugetieren als Nahrung und Unterschlupf.

Einige gefährdete Bäume bereits identifiziert

Bei der derzeit stattfindenden Kontrolle haben die Forstwirte einige besonders gefährdete Bäume bereits identifiziert. So müssen eine große Stieleiche im Bereich des Waldeingangs westlich von Ötigheim und eine Pappel im Rastatter Oberwald im Verlauf des Sommers gefällt werden. Beide Bäume sind stark durch Pilze geschädigt und akut umsturzgefährdet, schreibt die städtische Pressestelle.

Foto: Stadt Rastatt

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