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Vortrag zur Murgtalbahn
Vortrag zur Murgtalbahn
27.06.2019 - 07:30 Uhr
Rastatt (red) - Vor genau 150 Jahren wurde die erste Teilstrecke der Murgtalbahn eröffnet. Sie erschloss das Murgtal zunächst von Rastatt bis Gernsbach und war vor allem der rasanten Industrialisierung zu verdanken. Heute zählt die Murgtalbahn zu den schönsten Bahnstrecken des Nordschwarzwalds. Das Rastatter Stadtmuseum lädt anlässlich des Jubiläums am heutigen Donnerstag, 27. Juni, um 18 Uhr ein zu dem kostenlosen Vortrag "150 Jahre Murgtalbahn" des Rastatter Kreisarchivars Martin Walter.

Der Jubel der Bevölkerung war groß, als die Teilstrecke vor 150 Jahren eröffnet wurde. Ein Festzug startete am 31. Mai 1869 um 12 Uhr in Rastatt und wurde euphorisch mit Böllerschüssen in Gernsbach begrüßt. Es war die dritte Eisenbahnlinie, die direkt in den Schwarzwald führte. 1894 wurde die Strecke bis Weisenbach und 1910 bis Gausbach weitergeführt.

Höhenunterschied als Herausforderung

Der letzte und zugleich bautechnisch anspruchsvollste Streckenabschnitt bis Freudenstadt benötigte weitere 18 Jahre. Schluchtartige Talabschnitte erforderten den Bau von zahlreichen Tunnels und Viadukten. Auch der große Höhenunterschied zwischen dem oberen Murgtal und Freudenstadt bedeutete eine Herausforderung für die Ingenieure. Dieser letzte Streckenabschnitt konnte 1928 schließlich in Betrieb genommen werden. Die Gesamtstrecke verbindet nun eine Distanz von 58 Kilometern. Die verkehrstechnische Erschließung dieses Tals ist vor allem der rasanten Industrialisierung, also gewerblichen Interessen, zu verdanken. Sie kurbelte aber auch den Fremdenverkehr an.

Der Vortrag von Kreisarchivar Martin Walter findet im Rahmen der Ausstellung "Landpartien Nordschwarzwald. Von Rastatt ins romantische Murgtal" statt, die bis 2. Februar 2020 im Stadtmuseum zu sehen ist. Weitere Informationen unter www.landpartien-nordschwarzwald.de, unter (07222) 9728401 oder per E-Mail an: museen@ rastatt.de.

Foto: pr/Archiv

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