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SAP: Abfindungen werden teurer
SAP: Abfindungen werden teurer
18.07.2019 - 07:54 Uhr
Walldorf (dpa) - Das laufende Abfindungsprogramm wird für Europas größten Softwareanbieter SAP kostspieliger als ursprünglich geplant. Nachdem sich in Deutschland mehr Mitarbeiter als erwartet für das Vorruhestandsprogramm registriert haben, legt SAP noch einmal knapp 200 Millionen Euro beiseite, wie aus dem am Donnerstag vorgelegten Quartalsbericht hervorgeht. Damit summieren sich die Kosten auf knapp 1,1 Milliarden Euro.

Zuletzt war die Rede von 1.870 Mitarbeitern, die sich hierzulande für eine Vorruhestandsregelung oder eine Abfindung registriert hatten. Mit wie vielen SAP sich aber am Ende tatsächlich einigen wird, könne man noch nicht sagen, sagte Finanzchef Luka Mucic. Denn auch das Unternehmen muss zustimmen, damit ein Mitarbeiter SAP verlassen kann. Ursprünglich hatte SAP mit 1200 geplant.

Mitarbeiterzahl soll insgesamt steigen

Im Januar hatte der Konzern die erste größere Umbaurunde nach 2015 angestoßen, bis zu 4.400 Mitarbeiter sollen in andere Funktionen wechseln oder auch mittels Abfindungen die Firma verlassen. Zuletzt beschäftigte SAP weltweit 98.300 Mitarbeiter. Zum Jahresende sollen es aber trotz der Abfindungen mehr sein. Denn gleichzeitig wird in anderen Bereichen eingestellt. Auf diese Weise will die Firma mit den Veränderungen in der Technologiebranche mithalten.

Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivfoto

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