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Alles dreht sich beim "Rendezvous tête-à-tête"
Alles dreht sich beim 'Rendezvous tête-à-tête'
28.09.2019 - 06:30 Uhr
Rastatt (red) - Mit dem "Rendezvous tête-à-tête" soll Fans des Straßentheaterfestivals erneut die Wartezeit bis zum 14. internationalen Straßentheaterfestival tête-à-tête verkürzt werden: Am heutigen Samstag, 28. September, um 20 Uhr gibt es in der Badner Halle einen Tusch Spezial: Spin!, die Absolventenshow der Staatlichen Artistenschule Berlin. Sie ist eine der großen Ausbildungsstätten für junge Zirkusartisten und bringt jährlich Zirkusstars von morgen hervor, heißt es in einer Mitteilung.

Neun aufstrebende Artisten treten demnach in Rastatt auf. Es ist zugleich der Abschluss ihrer deutschlandweit gefeierten Tournee mit mehr als 45 Shows in 33 Städten mit kühner Luftartistik, wilder Akrobatik, wirbelnder Jonglage und mitreißender Musik, wohin die Reise der Zirkuskunst in Deutschland geht. Die Regie hat Karl-Heinz Helmschrot.

Andreas: Ring-Bounce

Mit seinem Act präsentiert der junge Österreicher Andreas einen abwechslungsreichen Jonglage-Act. Im Stil der 20er Jahre werden Ringe nicht nur nach oben, sondern auch nach unten jongliert. Eine Technik, die man in der Jonglierwelt bisher nur mit Bällen kannte.

Johann: Luftakrobatik

Johanns artistische Karriere scheint vorbestimmt zu sein, heißt es in der Mitteilung. Bereits mit acht Jahren entdeckte er seine Liebe zum Sport im Verein. Es folgte das Entdecken der Welt der Artistik und des Circus' in einem Jugendprojekt. Mit 16 Jahren schaffte der gebürtige Hesse die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Artistenschule Berlin und begann seine Ausbildung. Mit kraftvollen Elementen und scheinbar nicht enden wollenden Drehungen schraubt er sich an seinen Strapaten unaufhörlich in die Luft.

Duo One Line: Diabolo-Jonglage

Seit frühester Kindheit stehen Adrian und Jannis zusammen auf der Bühne. Im Kinderzirkus entwickelte sich der Wunsch, die Artistik zum Beruf zu machen. Gemeinsam schafften sie es auf die staatliche Artistenschule, erfüllten sich ihren Traum und können erste Erfolge aufweisen. Sie gewannen auf dem internationalen Zirkusfestival ,,Circuba" in Cuba den Preis als bester Akt des Festivals. In ihrer Diabolo-Nummer zeigen sie ihr hart erarbeitetes Können.

Jenny: Luftring

Jenny wohnt seit frühester Kindheit direkt neben der Artistenschule in Berlin. Täglich bewunderte sie die Artistenschüler, die zum Training gingen. Und weil sie selber als Kunstturnerin aktiv war, beschloss sie im Alter von zehn Jahren, sich zu bewerben. Die Jahre des Trainings haben sich gelohnt, mit ihrer kraftvollen und dynamischen Darbietung am Luftring wird sie sicher auch international reüssieren, schreiben die Veranstalter.

Vadim: Hula-Hoop

Einen Hula-Hoop-Reifen um die Hüfte tanzen zu lassen, ohne den Reifen allmählich in Richtung Knöchel zu bewegen, ist schwierig. Umso schwieriger ist dies mit gleich mehreren Reifen. In seinem Hula-Hoop-Act vermischt der gebürtige Lette Vadim traditionelle Einflüsse aus dem Tango mit modernen Elementen der elektronischen Musik. Eine dynamische Nummer, die Kraft, Tanz und gute Körper-Koordination kombiniert.

Veronica: Vertikaltuch

In ihrer Vertikaltuch-Darbietung vermischt Veronica waghalsige "Abfaller" mit Eleganz und Leichtigkeit. Ganz in dem Bewusstsein, dass durch ihre Fähigkeiten und das lange Training ihr Requisit sie immer hält und auffängt, gibt sie sich diesem hin. Das Ergebnis ist eine poetische und spannende Performance. Schon während der Ausbildung in Berlin ist Veronica auf Festivals und bei verschiedenen TV-Sendungen in der Ukraine, Russland, Lettland, Frankreich und Italien aufgetreten.

Canavaltwins: Duo-Jonglage

Seit ihrem zwölften Lebensjahr sind die österreichischen Zwillinge Florian und Michael zusammen als Jonglier-Duo unterwegs. 2012 gewannen die Brüder Canaval mehrere Preise bei den Jonglier-Weltmeisterschaften in den USA. Als "Spätberufene" absolvierten sie erst nach ihrem Abitur die Staatliche Artistenschule Berlin. In ihrem Act "Illuminate" verbinden sie klassische Jongliertechniken mit neuester LED-Technik. Mit ihren risikoreichen Jongliertricks zaubern sie faszinierende Bilder in die Dunkelheit - außerdem sind sie noch leidenschaftliche Musiker.

Karten gibt es an der Abendkasse.

Foto: pr

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