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Entschädigung für Heimkinder
Entschädigung für Heimkinder
21.10.2019 - 16:28 Uhr
Bühl/Rastatt (red) - Wer in Heimen der Behindertenhilfe oder in der Psychiatrie Leid und Unrecht oder unentgeltliche Ausnutzung der Arbeitskraft erfahren hat, kann Beratung und finanzielle Entschädigung erhalten.

Es gilt dafür der anspruchsberechtigte Zeitraum zwisc hen 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise zwischen 1949 bis 1990 in der DDR. Der Bund hat dafür die Stiftung "Anerkennung und Hilfe" eingerichtet. Die damaligen Träger dieser Einrichtungen, Bund, Länder und Kirchen, tragen die Stiftung anteilig.

Pauschale Entschädigung von 9.000 Euro und Rentenersatzleistung

Pro Person ist die Zahlung einer pauschalen Entschädigung in Höhe von 9.000 Euro sowie mögliche Rentenersatzleistungen in Höhe von 3.000 bis 5.000 Euro vorgesehen. Diese Gelder sollen jeweils nicht auf Sozialleistungen angerechnet werden. Sie sind nicht pfändbar und steuerfrei.

Bis Ende des Jahres Kontakt aufnehmen!

Wer seine individuellen Ansprüche geltend machen möchte, muss für sich, seine Angehörigen oder Betreuten einen entsprechenden Antrag auf finanzielle Entschädigung stellen. Dafür muss bis spätestens 31. Dezember dieses Jahres der Kontakt mit der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle im Bundesland des derzeitigen Wohnorts aufgenommen werden. Neben einem persönlichen Beratungsgespräch erfolgt das gemeinsame Ausfüllen eines Erfassungsbogens. Es genügt die Glaubhaftmachung des Anspruchs im Einzelfall. Infomaterial gibt es bei Petra Mumbach, Landratsamt Rastatt, Telefon: (07222) 3812126 oder per E-Mail an p.mumbach@landkreis-rastatt.de.

Symbolfoto: Endig/dpa (Das Bild wurde in der Gedenkstätte des Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau aufgenommen, wo in der DDR Kinder und Jugendliche misshandelt wurden.)

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