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Umsatz bei E-Zigaretten bricht ein
Umsatz bei E-Zigaretten bricht ein
28.10.2019 - 22:05 Uhr
Berlin (dpa) - Nach Todesfällen in den USA im Zusammenhang mit E-Zigaretten vermelden Händler in Deutschland erhebliche Umsatzeinbußen.

Das teilte das Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) mit. Eine Umfrage unter gut 600 E-Zigaretten-Händlern habe ergeben, dass mehr als die Hälfte Umsatzrückgänge von 30 bis 40 Prozent verzeichne, fast ein Fünftel mehr als 50 Prozent. 88 Prozent der Befragten hätten angegeben, dass sich die Berichte aus den USA negativ ausgewirkt hätten.

"Viele Kunden befinden sich in einer Zwickmühle", sagte Dahlmann: "Wir beobachten den Trend, dass in Folge der Vorfälle in den USA Dampfer zurück zur Tabakzigarette wechseln und wieder Raucher werden." Was fatal für die sei, die vom Rauchen loskommen wollen. Die Krankheitsfälle seien ausschließlich in den USA aufgetreten. In Europa gebe es keinen einzigen Verdachtsfall, sagte Dahlmann, der auch Chef des Großhändlers Innocigs ist. In der EU gebe es für Dampfprodukte spätestens seit Einführung der Tabakproduktrichtlinie klare Regeln für Inhaltsstoffe.

THC-Produkte unter Verdacht

Nach jüngsten Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC gab es bisher 34 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von elektronischen Zigaretten. Zudem gebe es rund 1.600 bestätigte Erkrankungen.

Zuletzt gab es Hinweise, dass dabei THC-Produkte eine Rolle bei den Erkrankungen spielen könnten. E-Zigaretten enthalten keinen Tabak. In der Regel wird eine nikotinhaltige Flüssigkeit (Liquid) erhitzt, mit dem Verdampfen kann sie eingeatmet werden. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind E-Zigaretten nach heutigem Wissen weniger gesundheitsgefährdend als konventionelle Tabakerzeugnisse.

Die herkömmliche E-Zigarette habe nichts mit den Erkrankungen in den USA zu tun, sagte Dahlmann. Ein Großteil der dort Betroffenen habe angegeben, THC-haltige Öle aus "E-Joints" konsumiert zu haben.

Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

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