Zehntausende Osterlämmer im Südwesten geschlachtet

Zehntausende Osterlämmer im Südwesten geschlachtet

Stuttgart (lsw) - Lammfleisch gehört für viele genau so zu Ostern wie gefärbte Eier und Hefezopf. Mehr als 21.000 Lämmer wurden laut statistischem Landesamt zu Ostern 2017 in Baden-Württemberg geschlachtet. In dieser Saison dürfte die Zahl noch etwas höher liegen, vermutet der Vorsitzende des Landesschafzuchtverbandes, Alfons Gimber.

Im Sommer lassen die Hirten Zuchtböcke in ihre Herden, die dann je 80 bis 100 Tiere befruchten. Zwischen November und Dezember bringen die Schafe die Osterlämmer dann zur Welt. Die Wintermonate verbringen sie dann im Stall. Wenige Wochen vor Ostern haben sie dann ihr Schlachtgewicht von etwa 45 Kilogramm erreicht und werden geschlachtet.

Pro Kilogramm Lammfleisch bekommt der Schafzüchter je nach Qualität bis zu drei Euro. Um davon leben zu können, müssen die Hirten mindestens 500 Tiere halten, sagt Gimber. Die Tradition der Osterlämmer geht auf einen jüdischen Brauch zum Passahfest zurück und ist in der christlichen Kirche ein Sinnbild für den Opfertod und die Auferstehung Jesu.

Foto: dpa

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