Landesvereinigung: Baden weiterhin benachteiligt

Landesvereinigung: Baden weiterhin benachteiligt

Karlsruhe (lsw) - Gut 66 Jahre nach Gründung Baden-Württembergs sieht die Landesvereinigung Baden in Europa noch immer eine Benachteiligung des badischen Landesteils. Immerhin habe sich die Situation unter der Regierung von Winfried Kretschmann (Grüne) deutlich verbessert, sagte der Vorsitzende Robert Mürb in Karlsruhe. Die Benachteiligung bei der Finanzierung von Kultur und Bildung sei beendet. Zu wenig Geld fließe aber weiterhin in Verkehrsprojekte.

Regierungssprecher Rudi Hoogvliet betonte, die Landesregierung sehe keine Benachteiligung. "Die Landesregierung konzentriert sich bei ihrem Wirken auf das Wohl aller Menschen in unserem Land Baden-Württemberg, mögen sie in der Region Baden, Württemberg oder Hohenzollern leben."

Die Landesvereinigung fordert, dass Baden entsprechend seines Flächen- und Bevölkerungsanteils von etwa 46 Prozent berücksichtigt wird. Aus Mürbs Sicht hat Württemberg von der Bildung des Landes im Jahr 1952 stärker profitiert als Baden.

Foto: dpa

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