Lehrergewerkschaft will Missstände benennen

Lehrergewerkschaft will Missstände benennen

Stuttgart (lsw) - Wenige Tage vor Schulbeginn will die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) an diesem Mittwoch Missstände in der baden-württembergischen Schulpolitik anprangern. Ganz oben auf der Liste dürfte für GEW-Landeschefin Doro Moritz dabei der Lehrermangel stehen. Die Gewerkschaft geht von 500 fehlenden Lehrern allein an den rund 2.400 Grundschulen im Südwesten aus. Auch 100 Sonderpädagogen fehlen demnach. Sie unterrichten auch in Klassen mit behinderten Kindern an Grundschulen.

Wie viele der etwa 5.500 zu besetzenden Stellen wirklich vakant bleiben, will Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Donnerstag bekanntgeben. Zum Anfang des vergangenen Schuljahres waren 672 Stellen offen, vor allem an Grund- und Sonderschulen. Am Montag beginnt für rund 1,5 Millionen Kinder das neue Schuljahr.

Symbolfoto: dpa

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