Radmarathon macht in Rastatt Halt

Radmarathon macht in Rastatt Halt

Rastatt (red) - Rund 80 Rennradfahrer machen sich am heutigen Donnerstag zu einem Radmarathon auf, um für ein Atomwaffenverbot zu werben. Die " Pacemakers Nuclearban Tour 2019" (etwa: Schrittmacher für einen Nuklear-Bann), die in Karlsruhe startet, legt dabei gleich um 9 Uhr einen Zwischenstopp im Ehrenhof des Rastatter Schlosses ein.

Anschließend geht es nach Kehl und Straßburg weiter, um bis Sonntag begleitend zur Europawahl über Bitche, Saarbrücken, Metz, Verdun, Luxemburg, Trier, Büchel, Bacharach, Mainz, Lorsch und Schwetzingen wieder nach Karlsruhe zurück zu radeln. Der mit 828 Kilometer lange Radmarathon wird in einer Pressemitteilung als "schnellste Friedensdemonstration in Europa" bezeichnet. Täglich absolvieren die Teilnehmer im Schnitt 200 Kilometer. "Wir werden unterwegs auf die aktuellen Gefahren durch Atomwaffen aufmerksam machen und die große Sorge vor einem neuen atomaren Wettrüsten nach Kündigung des INF-Vertrags ausdrücken. Ziel ist die Rettung des INF-Vertrags und die Unterstützung des Verbotsvertrags von Atomwaffen, der aktuell von 70 Staaten unterzeichnet und von 21 ratifiziert wurde" so Koordinator Roland Blach.

Während die Gefahr eines "Weltuntergangs unvermindert hoch" sei, wachsen laut Mitteilung die Bemühungen für die Vernichtung aller Atomwaffen, auch dank über 8 000 Mayors-for-Peace-Städten weltweit.

Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archiv

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