Alkoholisiert auf der A 5

Alkoholisiert auf der A 5

Bühl (red) - Alkoholkonsum und Autofahren sind Gegensätze, die sich nicht miteinander vereinbaren lassen. Beweise dafür haben in der Nacht auf Freitag zwei Vorfälle auf der A 5 geliefert.

Von Seitenplanke zu Seitenplanke geprallt

Ein 34-Jähriger befuhr kurz nach 1 Uhr die mit seinem Dacia die Ausfahrt an der Anschlussstelle Achern, als er die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Nach Polizeiangaben prallte der Mittdreißiger an den linken Seitenplanken ab und kollidierte dann mit den rechten Seitenplanken. In der Folge überschlug sich der Kleinwagen und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen.

Fahrer stark alkoholisiert

Weit über ein Promille könnten zum Unfall geführt haben, heißt es weiter in der Mitteilung. Der 34-Jährige kam mit glimpflichen Verletzungen davon. Sein Auto musste mit einem geschätzten Schaden von etwa 10.000 Euro an den Abschlepphaken. Auf weitere Autofahrten muss der Mann erst mal verzichten, denn sein Führerschein wurde einbehalten.

Auf Seitenstreifen eingeschlafen

In derselben Nacht wurde eine Zeugin auf den 29-jährigen Fahrer eines Mercedes aufmerksam, der mit geringer Geschwindigkeit und unsicherer Fahrweise zwischen Achern und Bühl unterwegs war.

Die alarmierten Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl konnten den Wagen schließlich auf dem Seitenstreifen stehend antreffen - der Mann wurde offensichtlich von seiner Müdigkeit übermannt und schlief dort ein. Nach ersten Ermittlungen hat der festgestellte Alkoholwert von über zwei Promille dem Endzwanziger zugesetzt und ihn trotz des Verkehrs auf der Autobahn einschlafen lassen.

Kokain gefunden

In der Kleidung des Mercedes-Fahrers fanden die Beamten noch eine Kleinmenge an Kokain, was den Mann ein zusätzliches Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erwarten lässt. Auch der Führerschein des 29-Jährigen befindet sich nun in behördlicher Verwahrung.

Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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