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Strom aus Tee
Strom aus Tee
09.02.2015 - 17:59 Uhr
Von Janek Samuel Falk

Kann man mit Tee Strom erzeugen? Ja, das geht, mit einer neuartigen Solarzelle genannt Grätzelzelle (Biosolarzelle). Sie wurde von Michael Grätzel erfunden. Die Biosolarzelle funktioniert in dem sie, den im Tee enthaltenen Pflanzenfarbstoff, der von den Pflanzen zur Photosynthese genutzt wird, verwendet, um Licht in Strom umzuwandeln. Gut funktioniert das, wenn man einen kräftigen Farbstoff zum Beispiel Hibiskus nimmt um die Zelle einzufärben. Die Grätzelzelle hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Einer der Vorteile wäre, man könnte sie kostengünstiger produzieren als die Siliziumsolarzellen. Denn es ist sehr teuer und energieaufwendig, Silizium in reiner Form zu gewinnen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass man die Grätzelzellle fast durchsichtig produzieren könnte, um sie dann als Fenster einzusetzen. Zurzeit wäre allerdings noch der Nachteil, dass ihr Wirkungsgrad unter dem der Siliziumsolarzelle liegt.

Ein weiterer Punkt ist, dass der Pflanzenfarbstoff mit der Zeit zerstört wird. Aber Forscher arbeiten daran die Nachteile auszumerzen, bessere Farbstoffe zu entwickeln, ihren Wirkungsgrad zu erhöhen, ebenso wie ihre Lebensdauer. Auch Kinder können mit ihnen herumexperimentieren, weshalb sie sich als Geschenk für von der Technik-Begeisterte eignen. Wenn sie irgendwann auf den Markt kommen, können wir unsere Häuser mit einer großen Glasfront an der Südseite betreiben und Energie zum Wohle der Umwelt sparen.

Der Autor besucht die Klasse 8a an der Klosterschule vom Heiligen Grab in Baden-Baden.

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