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Von Bücher- und von Film-Menschen
Kann mit dem Buch mithalten: der Film 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter'. Foto: pr
09.02.2015 - 18:41 Uhr
Von Johanna Matusche und Maja Karcher

Meistens sind Bücher besser, als die dazugehörigen Filme." Das ist ein Zitat, das man immer wieder hört. Es ist ja so, dass man beim Lesen von Büchern eine eigene Vorstellung von den Personen und deren Umgebung entwickelt. In einem Buch, erst recht, wenn es an die tausend Seiten hat, passiert viel mehr, als man in einen 90-Minuten-Film hineinpacken kann. Da jeder ein Buch anders interpretiert und jeder seine persönliche Lieblingsstelle hat, hofft man auch, dass diese im Film so gespielt wird, wie man es sich beim Lesen vorgestellt hat. Aber weil jeder ein anderes Bild entwickelt, sind viele Menschen vom Film enttäuscht, wenn sie das Buch davor gelesen haben. Aber nicht jeder Film muss enttäuschend sein, viele Buchverfilmungen sind auch richtig gut! Heutzutage werden aber von Jugendlichen nicht mehr sehr viele Bücher gelesen, da es einfacher ist, sich entspannt vor den PC oder Fernseher zu setzen oder einfach ins Kino zu gehen, um einen Film anzuschauen.

Bei der Buchverfilmung "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sind wir uns einig, dass es eine sehr gute Buchverfilmung ist und daher der Film mit dem Buch mithalten kann. In dem Buch sowie der Buchverfilmung geht es um Hazel Grace Lancaster, die an Krebs leidet und sich in Gus verliebt, der selbst ein Bein durch Krebs verloren hat.

Gus möchte Hazel einen Herzenswunsch erfüllen und organisiert für Hazel eine Reise mit ihrer Mutter zusammen nach Amsterdam. Hier wohnt der Autor ihres Lieblingsbuches Peter van Houten. Das Treffen entpuppt sich als großer Flop, aber die Tage in Amsterdam nicht. Hazel und Gus kommen sich näher. Auf dem Rückweg nach Hause verrät Gus Hazel, dass sein Krebs wieder zurückgekehrt ist und die Ärzte ihm keine große Überlebenschance geben. Gus bittet Hazel eine Grabrede für ihn zuschreiben und sie ihm bei einer Vor-Beerdigung vorzulesen. Kurz darauf stirbt Gus. Hazel hält ihre Grabrede nochmals für ihn und findet heraus, dass Gus auch eine Grabrede für sie geschrieben hat. Und auch van Houtens Verhalten in Amsterdam klärt sich bei Gus ' Beerdigung, zu der Peter van Houten extra angereist ist. Hazel hat ihn zu sehr an seine eigene, an Krebs verstorbene Tochter, erinnert.

Letztlich ist es so, dass es sehr auf das eigene Empfinden ankommt, ob man eine Buchverfilmung gelungen findet oder ob einem das Buch besser gefällt. Jeder muss für sich entscheiden, ob er eher ein Bücher- oder ein Film-Mensch ist.

Die Autorinnen besuchen die Klasse 9a im Gymnasium Hohenbaden.

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