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Gentechnik: Anfänge vor 8 000 Jahren
Gen-Mais wächst auf einem Versuchsfeld. Foto: dpa
10.02.2015 - 17:28 Uhr
Von Vitalis Weis

und Dominik Hodel

Gentechnik in Nahrungsmitteln. Die meisten haben mit Sicherheit schon davon gehört, aber was ist das eigentlich?

Man kann sich dies folgendermaßen vorstellen: Der ,,Bauplan" im Körper für den Nachkommen wird verändert beziehungsweise neu zusammengesetzt. Dieser wird dann in einen lebenden Organismus eingesetzt.

Dies ist in verschiedene Methoden differenziert: grüne Gentechnik (Anwendung bei Pflanzen), rote Gentechnik (Anwendung bei Organismen mit rotem Blut, beispielsweise Wirbeltiere), weiße Gentechnik (Anwendung in der Industrie, beispielsweise werden Konservierungsstoffe mit Hilfe von gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt), Anwendung in der Abfallwirtschaft (Müll zersetzt sich schneller).

Wie ist Gentechnik entstanden? Vor etwa 8000 Jahren wurde im heutigen Mexiko Teosinte-Getreide gezüchtet von welchem der ,,Bauplan" durch natürliche Mutationen verändert wurde, sodass der Vorläufer der heutigen Maisarten entstand. Dadurch wurde nicht nur der Ertrag erhöht, sondern auch eine Pilzresistenz erzeugt.

Allerdings besitzt Gentechnik auch gewisse Risiken wie beispielsweise das Nichtvorhandensein bestimmter Vitamine, mögliche Entstehung von Giften für den menschlichen Körper, Verminderung der Artenvielfalt, Verdrängung von heimischen Pflanzen, Entstehung neuer Allergien, Entstehung von erhöhter Antibiotikaresistenz. Sie kann sogar unter Umständen zu Veränderungen im und am Körper führen. Jedoch besitz sie auch eine Menge Vorteile wie beispielsweise die Möglichkeit, den Wachstumsort zu ändern, Entwicklung von Medizin gegen verschiedene Krankheiten, mehr Resistenz der Pflanzen gegen Krankheiten und Parasiten, und die genmanipulierten Pflanzen sind ertragreicher.

Die Autoren besuchen

die Klasse 8a

der Klosterschule

vom Heiligen Grab.

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