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Traumberufe und die Wirklichkeit
Traumberuf - aber in der Realität eher eine seltene Berufswahl: Pilot. Foto: Archiv/Eiermann
10.02.2015 - 17:41 Uhr
Von Maximilian Istomin

und Konrad Beier

Wenn man klein ist, dann träumt man davon Pilot, Tierarzt oder Astronaut zu werden. Doch wie sieht es eigentlich in der Wirklichkeit aus? Sind diese Berufe tatsächlich die häufigsten und beliebtesten Berufe der deutschen Schüler? Lässt man Zahlen sprechen, so muss man diese Frage mit "Nein" beantworten, denn es sind völlig andere Berufe, die jedes Jahr von tausenden Azubis erlernt werden.

Bei einer Umfrage 2012 wurden die beliebtesten Berufe festgestellt. Der drittbeliebteste Job Deutschlands ist demnach Kaufmann für Büromanagement. Kaum eine Ausbildung war 2012 so beliebt wie die zum Bürokaufmann und zur Bürokauffrau. 20097 Azubis haben 2012 diesen Ausbildungsberuf begonnen und damit den Grundstein für eine kaufmännische Berufslaufbahn gelegt. Weiterhin stehen organisatorische Aufgaben im Mittelpunkt der Ausbildung.

Der zweitbeliebteste Beruf ist Verkäufer was erstaunlich ist, denn es ist weder ein gut bezahlter noch ein sehr angesehener Job. Der Verkäufer musste sich dem Kaufmann im Einzelhandel nur knapp geschlagen geben. Stolze 26481 Schulabgänger entschieden sich 2012 für diese Ausbildung. Während man drei Jahre benötigt, um Kauffrau oder Kaufmann im Einzelhandel zu werden, kann man sich bei der Ausbildung zum Verkäufer bereits nach zwei Jahren über den Ausbildungsabschluss freuen. Der Einsatzort ist der Verkaufsraum. Dort berät man Kunden, sortiert Ware ein und führt den Kassiervorgang durch. Wo man arbeitet, hängt natürlich ganz von seinen Interessen ab, denn Verkäufer werden in den unterschiedlichsten Geschäften gebraucht.

An der Spitze der beliebtesten Berufe in Deutschland ist Kaufmann im Einzelhandel. Rund 27300 Schulabgänger entschlossen sich im Jahr 2012 zu dieser Ausbildung. Als Kaufmann im Einzelhandel ist man Ansprechpartner Nummer eins, wenn ein Kunde Rat benötigt. Man sorgt dafür, dass Ware ansprechend präsentiert und Kunden fachmännisch beraten werden. An der Kasse scannt, entsichert und verpackt man die Ware. Doch nicht nur im Verkaufsraum findet man sich bestens zurecht, wie der Name "Kauffrau/Kaufmann" schon vermuten lässt, lernt man auch den kaufmännischen Teil des Berufes kennen. Abrechnungen und Bestandslisten müssen erstellt, Bestellungen durchgegeben und Waren geprüft werden.

Perfekt für den Beruf geeignet ist man, wenn man gerne von Menschen umgeben ist, man gerne organisiert und es einem nichts ausmacht, den ganzen Tag auf den Beinen zu sein. Wie man sieht, sind nicht die Traumberufe aus der Kindheit, sondern völlig andere die drei beliebtesten Berufe Deutschlands.

Die Autoren besuchen

die Klasse 8b

im Gymnasium Hohenbaden.

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